Eingewachsene Haare: So kannst du sie an Beinen und im Intimbereich entfernen

Nellie Eden

Eingewachsene Haare tauchen genau wie Pickel oder Krampfadern aus dem Nichts auf. Wir versuchen, mit ihnen fertig zu werden, probieren ständig neue Lösungsvorschläge aus, die wir gegoogelt haben und die in Katastrophen enden – bis wir erwachsen werden, müde sind und kein Stück klüger. Das gilt für eingewachsene Haare an den Beinen wie im Intimbereich.

Deswegen haben wir Arezoo Kaviani, eine Haarentfernungs-Expertin von Veet, nach ihrem Rat gefragt, wie man mit den empfindlichen und schmerzhaften roten Schwellungen fertig wird. Wir wissen aus Erfahrung, dass sie unbehandelt zu Infektionen und Narbenbildung führen, also ist es Zeit, unserer Haut mal ein bisschen Aufmerksamkeit und Liebe zukommen zu lassen.

Eingewachsene Haare sind für viele ein Problem.

Manchmal sind sie erblich bedingt, aber eingewachsene Haare können auch vom Rasieren gegen die natürliche Wuchsrichtung des Haars, von der Haarentfernung mit Wachs, von der Reibung durch aufliegende Kleidung oder von abgestorbenen Hautpartikeln rühren, die den Ausgang der Haarfollikel blockieren. Na klasse!

Zunächst erklärt Arezoo genau, um was es sich handelt: „Ein eingewachsenes Haar bedeutet, dass ein Haar nicht durch den Haarfollikel durchstoßen kann und seitwärts in die Haut wächst. Es verursacht eine Schwellung, die gerötet sein kann oder sich sogar entzündet und dann juckt oder schmerzt. So ziemlich jeder hat im Lauf des Lebens mal eingewachsene Haare. Menschen mit krausem oder lockigem Haar leiden oft häufiger daran. Rothaarige Menschen bekommen sie ebenfalls oft.

Wie kannst du eingewachsene Haare entfernen?

Wodurch alles noch viel schlimmer wird: „Enge Kleidung (einschließlich Strümpfe) und synthetische Gewebe können eingewachsene Haare an den Beinen begünstigen. Halte dich an Kleidung, die nicht an dir haftet!“. Also weg mit den engen Jeans. Abgesehen von ihrer Empfehlung von „Benzoylperoxid“, das nämlich „hilft, die Schwellung auszutrocknen und das Haar an die Hautoberfläche zu bringen“, haben wir Arezoo nach weiteren effektiven Behandlungen gefragt, die man anwenden kann. In der Reihenfolge nach Kosteneffizienz ist hier Arezoos Rat, wie du eingewachsene Haare behandeln kannst.

Gegen eingewachsene Haare hilft ein gutes, altes Hausmittel

Um von vornherein zu verhindern, dass Haare unter der Haut einwachsen, sorge für eine gute regelmäßige Peelingroutine, trocken oder nass. Führe sie nie direkt vor oder nach einer Enthaarung aus, sondern immer mindestens einen Tag vorher oder hinterher. Es ist wichtig, abgestorbene Haut regelmäßig abzutragen, denn bei einer Ansammlung der Hautschuppen können eingewachsene Haare nicht mehr zur Oberfläche durchstoßen. Nach dem Peeling ist es wichtig für ausreichend Feuchtigkeit zu sorgen mit allem, was nicht parfümiert ist – die Haut heilt so besser!

Zitronensaft etwa wirkt wie Salicylsäure, aber man sollte sie nur dort anwenden, wo das eingewachsene Haar zu entfernen ist, und nur nachts, um Hautverfärbungen in der Sonne zu vermeiden. Behandle die betroffene Stelle außerdem mit einer Waschlotion aus Teebaumöl, denn tötet Bakterien ab, wirkt antiseptisch und bewahrt so vor Infektionen. Mit diesem Hausmitteln kannst du eingewachsenen Haaren auch vorbeugen.

Illustration von Sydney Hass

Kann man eingewachsene Haare mit Creme behandeln?

Magnesiumsulfat ist für schwere Fälle gut. Man trägt die Creme über Nacht auf, um eingewachsene Haare an den Beinen oder Intimbereich zu entfernen. Es wirkt entzündungshemmend und trocknet die betroffene Stelle aus. Man kann auch eine sanfte Haarentfernungscreme, z.B. von Veet ausprobieren, statt zu wachsen oder zu rasieren, da sie das Haar vollständig auflöst.

Illustration von Anna Sudit

Eingewachsene Haare lassen sich mit verschiedenen Behandlungen entfernen

Wenn du etwas mehr Geld ausgeben kannst, dann darf es eine Laser- oder Elektrolyse-Behandlung sein. Sie ist teuer, aber damit lassen sich eingewachsene Haare dauerhaft behandeln. Sie geht an die Haarwurzel und die Basiszellen geht, aus denen der Haarfollikel wächst.

Illustration von Anna Sudit

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