Eiskalt: Lexus friert ein Cabrio ein

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Cabriofahrer gelten als hartgesotten, auch wenn eine Fahrt unter strahlender Sommersonne natürlich viel mehr Spaß macht als eine Spritztour bei Minustemperaturen. Es scheint allerdings, dass der Autohersteller Lexus seine Kunden für besonders widerstandsfähig hält, denn er hat das Lexus LC Cabrio kurzerhand für knallhart Tests eingefroren. 12 Stunden lang wurde das Auto einer Temperatur von -18 Grad ausgesetzt.

Dazu wurde der Wagen in eine industrielle Kühlanlage gefahren. Selbst das aus vier Schichten bestehende Dach klappten die Tester herunter, um sicherzugehen, dass das Innere ebenfalls abgekühlt wurde. Anschließend unterzog ein Fahrer das Cabrio einer anspruchsvollen Fahrt auf einer Rennstrecke, um maximale Materialbelastung zu gewährleisten. Das Experiment fand in der großen Klimakammer im britischen Millbrook statt, direkt neben der Teststrecke.

Die Temperatur wurde auf -18 Grad zurückgefahren - kalt genug, um Gummi frieren zu lassen. Zuvor war der Wagen mit Wasser abgespritzt worden, damit sich eine Eisschicht formen konnte.

"Das offene Dach bedeutete eine extreme Belastung für die Komponenten im Wageninneren", erklärte Greg Fleming, der beim Test als leitender Ingenieur die Verantwortung trug. "Das ist wirklich für niemanden angenehm. Wir hatten die Hoffnung, dass die Klimaanlage, die beheizten Sitze und das Steuerrad noch immer so funktionieren würden, wie sie sollten."

Innerhalb einer Stunde hatte das Kühlsystem die gewünschte Temperatur erreicht, dann ließ man den Wagen über Nacht in seiner frostigen Garage stehen.

Der professionelle Stuntfahrer Paul Swift hatte anschließend die Ehre, den Lexus nach seiner Tortur einer Testfahrt zu unterziehen. Dabei dürfte sich der Hersteller gefreut haben: Die Maschine sprang ohne zu stottern an, sämtliche Armaturen waren sofort verfügbar. "Ich fühlte, wie sich das Steuerrad und mein Nacken erwärmten", schwärmte Paul. "Es fühlte sich sehr angenehm an, wenn man bedenkt, dass es -18 Grad waren. Ich fühlte mich sofort wohl."

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