Eklat beim Snooker-Finale: Furzgeräusche sorgen für Tohuwabohu

Ben Barthmann
Sports Editor

Ali Carter und Stuart Bingham spielten am Wochenende im Alexandra Palace um den Titel im Masters. Die Snooker-Partie um umgerechnet fast 300.000 Euro wurde aber immer wieder von Furzgeräuschen gestört.

Ali Carter störte sich an den Geräuschen. (Bild: Getty Images)

Einige Zeit ignorierten die Spieler und Schiedsrichter Brendan Moore die Geräusche aus dem Publikum. Dann allerdings wurde es dem Offiziellen zu bunt: Als Bingham gerade an den Tisch trat, kam wieder ein verdächtiges Geräusch aus dem Publikum, einige Zuschauer mussten lachen.

Daraufhin begann die groß angelegte Suche nach dem Übeltäter. Security machte sich auf in das Publikum, um für Ruhe zu sorgen. Die Spieler legten derweil eine kurze Pause ein und beobachteten das Geschehen. Bingham signalisierte, von wo er die Geräusche gehört hatte. Nach einiger Zeit konnte die Ursache für die Geräusche tatsächlich entdeckt werden.

YouTuber steckte hinter den Geräuschen

Ein vorerst Unbekannter hatte ein kleines Tongerät unter einen der Sitze geklebt und die Geräusche offenbar per Fernsteuerung abgespielt. Um eine Ersttat handelte es sich dabei wohl auch nicht, sprach Schiedsrichter Moore doch vom “gleichen Geräusch wie beim letzten Mal.”

In der fünften Runde wurde das Sicherheitspersonal schließlich fündig. Es handelte sich um zwei YouTuber, die aus dem Alexandra Palace geleitet wurden. Auf ihrem Kanal teilten sie wenig später eine Zusammenfassung ihres Streichs.

Bingham konnte sich derweil nach dem Vorfall wieder sammeln und trug den Sieg davon.