Elon Musk denkt laut über Twitter-Gebühren nach

Elon Musk überlegt, Gebühren für bestimmte Twitter-User einzuführen. (Bild: Theo Wargo / Getty Images for TIME)
Elon Musk überlegt, Gebühren für bestimmte Twitter-User einzuführen. (Bild: Theo Wargo / Getty Images for TIME)

Bislang galt es als eisernes Gesetz: Twitter ist für alle kostenlos. Elon Musk, der den Kurznachrichtendienst übernehmen will, spielt nun öffentlich mit dem Gedanken, dies zu ändern.

Die bevorstehende Übernahme der Plattform Twitter durch Elon Musk für 44 Milliarden Dollar ist hochumstritten. Und offenbar spielt der Tesla-Chef bereits mit dem Gedanken, tief greifende Änderungen vorzunehmen. So war der Kurznachrichtendienst bislang für alle User kostenlos, doch möglicherweise werden bestimmte Nutzerinnen und Nutzer bald zur Kasse gebeten. "Twitter wird für private Nutzer immer kostenlos sein", stellte Musk nun in einem Tweet klar. "Aber für gewerbliche/staatliche Nutzer könnte eine geringe Gebühr anfallen."

Aktuell generiert Twitter fast ausschließlich Einnahmen durch Werbung. In erster Linie handelt es sich dabei um Tweets, die Unternehmen kostenpflichtig in den User-Feed spülen können. Bereits bevor Musk die Übernahme in Angriff nahm, ließ er wissen, dass er für Dienste wie Twitter Abo-Modelle bevorzuge. Das jetzige Modell würde Konzernen zu viel Macht geben.

Abo-Idee für Twitter? Keine Neuheit

Die Pläne des Milliardärs kommen bei etlichen Twitter-Usern nicht gut an. "So viel also zur 'Freien Meinungsäußerung', die Sie angeblich verteidigen wollten", spielte eine Nutzerin auf vorherige Aussagen Musks an.

Die Idee, Abonnements für Twitter einzuführen, ist allerdings nicht komplett neu. Mit seinem Angebot Blue, unter anderem in den USA verfügbar, testet das Unternehmen bereits Abo-Geschäftsmodelle aus. So haben Kunden von Twitter Blue etwa die Möglichkeit bis zu 30 Sekunden lang fertige Tweets anzupassen. Des Weiteren gibt es eine besser lesbare Anzeige von Tweet-Serien und die Option, gespeicherte Tweets bestimmten Ordnern zuzuweisen. 2,99 Euro im Monat kostet das den User.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.