Elon Musk: Er will Twitter doch nicht mehr haben

Elon Musk credit:Bang Showbiz
Elon Musk credit:Bang Showbiz

Elon Musk hat sich aus seinem 44-Milliarden-Dollar-Twitter-Deal zurückgezogen.

Der 51-jährige Geschäftsmogul, von dem angenommen wird, dass er fast 225 Milliarden US-Dollar wert ist, kaufte die Microblogging-Website bereits im April 2022 in einem Deal im Wert von 44 Milliarden US-Dollar, hat Twitter aber nun beschuldigt, über die Anzahl der Bots und Spam-Konten auf der Plattform gelogen zu haben und das von ihm angeforderte Material nicht zur Verfügung gestellt zu haben.

In seinem Buyout-Brief heißt es: „Diese Informationen sind für die geschäftliche und finanzielle Leistung von Twitter von grundlegender Bedeutung und müssen abgeschlossen werden. Twitter hat es versäumt oder sich geweigert, diese Informationen zur Verfügung zu stellen. Manchmal hat Twitter die Anfragen von Herrn Musk ignoriert, manchmal hat es sie aus Gründen abgelehnt, die ungerechtfertigt erscheinen, und manchmal hat es behauptet, Herrn Musk zu entsprechen, während es Herrn Musk unvollständige oder unbrauchbare Informationen gegeben hat.“

Der Tesla-Gründer behauptete, „zahlreiche zusätzliche Folgeanfragen gestellt“ zu haben, behauptete jedoch, dass alle unbeantwortet geblieben seien und erklärte, dass Twitter den Verpflichtungen nicht nachgekommen sei und ihm daher das Recht zustehe, den Deal rückgängig zu machen. Der Brief schloss mit den Worten: „Dementsprechend übt Herr Musk aus all diesen Gründen hiermit das Recht von X Holdings I, Inc. aus, die Fusionsvereinbarung zu kündigen und die darin vorgesehene Transaktion abzubrechen, und dieses Schreiben stellt eine formelle Mitteilung über die Kündigung der Fusionsvereinbarung durch X Holding I, Inc. dar.“

Nach der Entscheidung, sich zurückzuziehen, warnte der derzeitige CEO von Twitter, Bret Taylor, Elon, dass das Unternehmen rechtliche Schritte einleiten werde, um den Deal zu „erzwingen“. Er twitterte: „Der Twitter-Vorstand ist entschlossen, die Transaktion zu dem mit Herrn Musk vereinbarten Preis und den vereinbarten Bedingungen abzuschließen und plant, rechtliche Schritte einzuleiten, um die Fusionsvereinbarung durchzusetzen.“

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