Emily Ratajkowski: Schreiben war wie Therapie

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Emily Ratajkowski credit:Bang Showbiz
Emily Ratajkowski credit:Bang Showbiz

Emily Ratajkowski fand es „kathartisch und unglaublich schmerzhaft“, über mehrere Übergriffe zu schreiben, die sie in ihrem Leben erlitten hat.

Die 30-jährige Schauspielerin beschrieb in ihrem Buch mit persönlichen Essays ‚My Body‘, mehrmals angegriffen worden zu sein. Lange Zeit trug sie die Belastung mit sich herum doch durch das Aufschreiben verarbeitete Emily die Vorfälle auch. Der ‚Gone Girl‘-Star hat jetzt zugegeben, dass sie „unglaublich viel Scham“ über die Erlebnisse empfand, aber darüber zu schreiben, bot eine gewisse Erleichterung, trotz des Schmerzes, diese Momente noch einmal zu durchleben.

Auf die Frage, wie es war, sich noch einmal zurückzuversetzen und darüber zu schreiben, sagte sie: „Ja, ich meine, der einzige Weg, wie ich es erklären kann, ist, dass es keine Dinge waren, bei denen ich dachte, es wären sexuelle Übergriffe, oder es wäre schlecht oder gut. Die meiste Zeit waren es nur Erfahrungen, bei denen ich einfach unglaublich viel Scham verspürte. Und plötzlich, anstatt wirklich hart zu mir selbst zu sein, wollte ich aufzeichnen, wie sich alles angefühlt hatte. Ich möchte einfach so ehrlich wie möglich sein, damit ich anfangen kann, die Scham, die ich um diese Erfahrungen habe, zu verarbeiten. Es war also sowohl kathartisch als auch unglaublich schmerzhaft.“

In ihrem Buch hat Emily den Sänger Robin Thicke beschuldigt, „ihre nackten Brüste begrapscht“ zu haben, während sie 2013 das Musikvideo zu ‚Blurred Lines‘ drehte. Emily hat jetzt zugegeben, dass sie zögerte, die Polizei zu rufen oder das Fotoshooting zu beenden, aus Angst, dass ihr „großer Durchbruch“ nicht passieren würde. Sie sagte dem ‚Stylist‘-Magazin: „Es fühlte sich tatsächlich anders an als viele der Arbeiten, die ich zu diesem Zeitpunkt gemacht hatte. Ich hatte das Gefühl, Spaß zu haben und mich zu amüsieren. Das Wort ermächtigt wird viel herumgeworfen. Ich weiß nicht, ob ich mich ermächtigt fühlte, aber ich fühlte mich sicherlich ... freudig. Und in diesem Moment ließ ich mich nicht darüber nachdenken, was er getan hatte und was das für die Machtdynamik bedeutete. Erst als ich älter war, konnte ich das erkennen.“ Heute ist sich das Model aber sicher, dass der Musiker damals einfach nicht nachgedacht, es aber nicht böse gemeint habe. Auch wenn sie ihn persönlich nicht wirklich kenne, sei er sicherlich trotzdem „in gewisser Weise ein guter Mensch und ein wunderbarer Vater“.

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