Gewehr-Geste nach Amoklauf - Geldstrafe für Mike Bryan

Ben Barthmann
freier Sportjournalist

Tennis-Spieler Mike Bryan ist nach seiner Gewehr-Geste bei den US Open zu einer Geldstrafe von 10.000 Dollar verurteilt worden. Insbesondere in seinem Heimatland stach der US-Amerikaner in ein schwieriges Thema.

Mike Bryan zeigte bei den US Open eine Gewehr-Geste. (Bild: Getty Images)

Bryan hatte nach einer Fehlentscheidung der Schiedsrichter seinen Schläger wie ein Gewehr gehalten und so getan, als würde er einen Schuss auf den Referee abgeben.

Für seine Geste wurde er nun zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt. Umgerechnet rund 9.100 Euro muss der Amerikaner nach seinem erfolgreichen Doppel-Spiel mit Bob Bryan gegen Federico Delbonis und Roberto Carballes Baena bezahlen.

Geste von Mike Bryan nach Schießerei in Texas unangebracht

Bryans Geste war insbesondere deshalb unsportlich, weil in den USA nur wenige Tage zuvor acht Menschen bei einer Schießerei in Texas um Leben gekommen waren. Ein Schütze hatte weitere 22 Menschen verletzt.

“Ich entschuldige mich bei allen, die ich beleidigt habe. Wir hatten den Punkt bekommen und die Geste war scherzhaft gemeint. Aber angesichts der aktuellen Nachrichten und des politischen Klimas verstehe ich, dass meine Geste als empfindlich angesehen wurde”, stellte Bryan klar.

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