Endlich ein Wimpernserum, das ganz ohne Hormone auskommt

Das Team von Yahoo Style stellt hier Produkte und Deals vor, die hilfreich sind und hinter denen wir stehen. Wenn Sie einen Kauf über einen der Links auf dieser Seite tätigen, kann es sein, dass wir einen kleinen Anteil daran verdienen.

Lange und dichte Wimpern? Ja, bitte! Aber nicht um jeden Preis. Experten warnen schon länger vor den hormonwirksamen Stoffen, die in vielen Wachstumsmitteln enthalten sind. Nun gibt es eine schonende Alternative.

Lange und dichte Wimpern - ganz ohne Mascara. Davon träumen viele Frauen! (Bild: Getty Images)

Prostaglandin-Analoga waren ursprünglich ein Inhaltsstoff in medizinischen Augentropfen, mit denen die Augenkrankheit Grauer Star therapiert wurde. Und sie hatten eine Nebenwirkung, die von den behandelten Patienten durchaus positiv gesehen wurde: Bei einem bis zehn Prozent der Anwender würden sich die Wimpern dunkel färben und dichter und länger werden, schrieben im vergangenen Jahr zum Beispiel die Arzneiexperten der ”Stiftung Warentest“.

Hormonwirksame Inhaltsstoffe können unangenehme Nebenwirkungen haben

Die Stoffe, die für das Wimpernwachstum sorgen, sind hormonwirksam und finden sich heute in zahlreichen Wimpernseren, die oft im Internet angeboten werden. Auf dem Lidrand aufgetragen, sollen sie in wenigen Wochen für schönere Wimpern sorgen. Allerdings bergen die sogenannten ”Booster“ auch Gefahren wie Bindehautentzündung, verschleiertes Sehen oder starkes Jucken der Augenlider.

In Europa herrscht eine rechtliche Grauzone

Der Einsatz der medizinischen Wirkstoffe in Schönheitsmitteln ist nur aufgrund einer rechtlichen Grauzone überhaupt möglich. In den USA zum Beispiel gilt das Wimpernserum Latisse als Arzneimittel zur Behandlung von Wimpernwachstumsstörungen und unterliegt deshalb einer Zulassungspflicht. In Europa sind Prostaglandin-Analoga in der Kosmetikverordnung nicht explizit aufgeführt. Und doch sind auch hier Stoffe mit medizinischer Wirkung oder therapeutischem Nutzen per Definition eigentlich Arzneimittel, die als solche auch zugelassen werden müssten. Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass Hersteller von Kosmetika nicht auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen müssen. Die Kosmetik-Kommission des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) will Prostaglandin-Analoga in Kosmetika komplett verbieten.

Die bedenklichen Stoffe müssen nicht gekennzeichnet werden

Laut einer Untersuchung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts in Karlsruhe enthielten 7 von 17 online gekauften Wimpernseren Prostaglandin-Analoga, in drei Proben war die Konzentration arzneilich wirksam. Zudem waren die hormonwirksamen Stoffe bei rund einem Drittel der Produkte gar nicht oder falsch gekennzeichnet. Die ”Stiftung Warentest“ rät deswegen dazu, keine Produkte zu kaufen, bei denen die Inhaltsstoffe nicht detailliert aufgelistet sind.

Beauty: Was wirklich gegen fettige Haare hilft

Die Lösung: Naturkosmetik ganz ohne Hormone

Einen garantiert hormonfreien Wimpern-Booster gibt es zum Beispiel von der Firma Eyecatcha. Organische Wachstumssubstanzen wie Black Sea Rod Oil, pflegende Substanzen wie Panthenol, Hyaluron und Biotin sollen zusammen mit stärkenden Peptiden dafür sorgen, dass die Wimpern in wenigen Wochen deutlich länger und voluminöser werden. Dafür musst du die Naturkosmetik nur einmal täglich wie einen Eyeliner auftragen.

Make-up-Lampen: Endlich richtig gutes Licht beim Schminken!