Englands Pokal sollte im Weltall ausgelost werden

Ben Barthmann
freier Sportjournalist

Der englische Pokal “Carabao Cup” sollte im Weltall ausgelost werden. Dies verriet der ehemalige Liga-Präsident Shaun Harvey in einem Gespräch mit dem Telegraph.

Shaun Harvey wäre statt in China lieber auf der ISS gestanden. (Bild: Getty Images)

“Ernsthaft, wir hatten schon Gespräche mit der internationalen Raumstation begonnen”, sagte Harvey. Es sei eines der Projekte seiner sechs Jahre als Kopf der englischen Liga gewesen, die Auslosung des Carabao Cups in das Weltall zu befördern. Glücklicherweise, so ordnet er es heute ein, kam es nie dazu.

Stattdessen entschied sich Harvey dazu, in Kooperation mit Sponsor Carabao die Auslosung in diverse andere Länder zu verlegen. So mussten die Briten teilweise um vier Uhr morgens aufstehen, um live mitzuerleben, wie ihr Lieblingsverein in Thailand, China oder Vietnam einen Gegner gezogen bekam.

Woran letztlich die Weltall-Pläne scheiterten, gab Harvey nicht an. Eine derartige Auslosung hätte sicherlich weltweit polarisiert und dem Wettbewerb viel Aufmerksamkeit eingebracht. Gleichwohl aber dürfte der Länderbund aus USA, Russland, Japan und diversen europäischen Staaten bedeutsamere Aufgaben für die Besatzung der ISS vorgesehen haben.

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