Ernährung: Wer abends nascht, schadet seiner Arbeitsleistung

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Wer sich spät abends noch gern einen Snack gönnt, tut dies zu Lasten seiner Arbeitsleistung am nächsten Tag, ganz besonders, wenn es sich dabei um eine ungesunde Leckerei handelt.

Das ist das Ergebnis einer Studie, die an der North Carolina State University durchgeführt wurde. Die Forscher glauben dass sie erstmals die Auswirkungen von Essverhalten auf das Verhalten am Arbeitsplatz nachgewiesen haben.

Die Studie wurde mit knapp 100 Vollzeitbeschäftigten durchgeführt, die an 10 aufeinander folgenden Tagen eine Reihe von Fragen zu ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden sowie zu ihren Essgewohnheiten beantworten mussten.

Dabei stellten die Forscher fest, dass diejenigen, die am Vorabend gern noch einen ungesunden Snack naschten, am nächsten Tag eher über Wehwehchen wie Kopf- und Bauchschmerzen oder Durchfall klagten.

Hinzu kamen emotionale Probleme wie Schuldgefühle oder Scham wegen der Essgewohnheiten.

All dies wirkt sich unmittelbar negativ auf das Arbeitsverhalten der Angestellten aus: Sie sind zurückgezogener und weniger geneigt, Kollegen zu helfen.

"Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir jetzt Gewissheit haben, dass ungesunde Ernährung nahezu umgehend negative Auswirkungen auf die Arbeitsleistung haben kann", so Studienautorin Seonghee 'Sophia' Cho. "Firmen können ihre Angestellten dabei unterstützen, sich gesund zu ernähren, indem sie mehr auf ihre Bedürfnisse eingehen, wie zum Beispiel durch das Angebot von Essen vor Ort. Das kann sich positive auf die körperliche und mentale Gesundheit der Angestellten und letztlich auf ihre Arbeitsleistung auswirken."