Erzbischof von Canterbury erinnert an Königin Elizabeth II.

Königin Elizabeth II. credit:Bang Showbiz
Königin Elizabeth II. credit:Bang Showbiz

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat verkündet, dass die verstorbene Königin Elizabeth II. selbst in den dunkelsten Momenten ihres Lebens „nie die Hoffnung aufgegeben“ hätte.

Die Monarchin verstarb am Donnerstag (8. September) im Alter von 96 Jahren auf ihrem Balmoral-Anwesen in Schottland und jetzt hat Justin Welby der aus dem Leben geschiedenen Königin Tribut gezollt. In einem Interview bei 'BBC Breakfast' am Freitag (9. September) erzählte er über den Tod der britischen Monarchin: „Ich denke, dass es sich so anfühlt, als ob so viele Menschen auf der ganzen Welt, insbesondere in Großbritannien, einen Teil unseres Lebens verloren haben. Die Selbstverständlichkeit in Form der Dauerhaftigkeit ist nicht mehr da und in diesem Sinne gibt es eine enorme Veränderung in der Welt um uns herum, wie wir diese betrachten und wie wir uns selbst verstehen, und ich denke, dass zahlreiche Menschen nicht nur dieses Gefühl der Trauer haben werden, sondern sich auch unsicher fühlen und gewissermaßen ein Staunen über das Bleibende da ist." Er fuhr fort, über den christlichen Glauben der Königin zu reden und wie dieser ihr während ihrer Regierungszeit half, indem er hinzufügte: „Ich hatte das große Privileg, die Königin bei zahlreichen Gelegenheiten getroffen zu haben… Ich denke, in der Königin haben wir ein überfließendes Leben gesehen, das nicht nur so war, weil sie Königin gewesen ist. Es lag daran, dass ihre Füße auf einem noch standhafteren Felsen standen als nur Königin zu sein, und das war der Felsen ihres Glaubens.“ Der Erzbischof bestand auch darauf, dass die Königin ein „erfüllendes“ Leben hatte und selbst im Jahr 1992 nie „die Hoffnung verlor“, das die Queen als ihr „annus horribilis“ (dt. „schreckliches Jahr“) bezeichnete und zahlreiche Skandale, zusammengebrochene Ehen und einen Brand auf Schloss Windsor beinhaltete. Abschließend verriet er, dass sie selbst nach dem Tod ihres Mannes Prinz Philip, dem Herzog von Edinburgh, im vergangenen Jahr nie aufgegeben habe. Er enthüllte: „Offensichtlich habe ich nach dem Tod des Herzogs von Edinburgh mit ihr gesprochen und einige Zeit mit ihr verbracht und es gab einfach eine Solidarität der Hoffnung in ihrem Leben… Diese Fülle und Hoffnung sind immer noch da.“