Experten verraten, dass man nackt besser schläft

Style International Redaktion
·Lesedauer: 3 Min.

Laut einer neuen Studie schläft man besser, wenn man nackt ins Bett geht.

Nackt zu schlafen ist der beste Weg, um tiefer zu schlafen. Foto: Getty
Nackt zu schlafen ist der beste Weg, um tiefer zu schlafen. Foto: Getty

„How to sleep“ (auf Deutsch: Wie schläft man besser?) wird weltweit pro Monat fast vier Millionen Mal gegoogelt. Also beschlossen die Experten von TheDozyOwl herauszufinden, was man am besten im Bett anzieht, um besser zu schlafen.

Das Team führte eine einmonatige Studie mit weltweit 2.680 Freiwilligen durch. Diese wurden gebeten, ihre Rapid Eye Movement (REM)-Schlafzyklen mit einen Schlafmonitor aufzuzeichnen.

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Der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) gilt als die wichtigste Phase unseres Schlafzyklus, da er Bereiche des Gehirns stimuliert, die fürs Lernen und die Gedächtnisbildung wichtig sind. REM-Phasen sollten etwa 23 Prozent unseres Schlafes ausmachen.

Laut den Ergebnissen erhöht das Nacktschlafen den REM-Schlaf am meisten.

Im Durchschnitt erreichten die Teilnehmer einen Schlafwert von 26,5 Prozent. Männer profitierten am meisten vom Nacktschlafen mit durchschnittlich 27 Prozent REM-Schlaf pro Nacht. Frauen folgen dicht dahinter mit 26 Prozent.

Zweiter Platz: Shirt und Shorts

Auf dem zweiten Platz landete ein Set aus T-Shirt und Shorts mit einem durchschnittlichen REM-Schlafwert von 26 Prozent. Frauen schlafen in dieser Art von Schlafanzug am besten (27 %). Bei Männern sind es respektable 25 Prozent REM-Schlaf pro Nacht.

Ein anderer kurzer Schlafanzug-Stil – nämlich nur Boxershorts oder Slips - landete bei den Teilnehmern, die durchschnittlich 25,5 Prozent REM-Schlaf erreichten, auf dem dritten Platz. Diese Oben-ohne-Bekleidung verhalf Männern mit durchschnittlich 27 Prozent zu den höchsten REM-Schlafwerten pro Nacht. Bei den Frauen waren es immerhin 24 Prozent.

Kurze Schlafanzüge sind okay, aber längere Hosen sind für einen guten Schlaf nicht ideal. Foto: Getty
Kurze Schlafanzüge sind okay, aber längere Hosen sind für einen guten Schlaf nicht ideal. Foto: Getty

Was man im Bett nicht tragen sollte

Eine T-Shirt-Hosen-Kombination sollte dagegen vermieden werden, da die Probanden damit einen niedrigen durchschnittlichen REM-Schlafwert von nur 17,5 Prozent hatten. Sowohl Frauen (18 %) als auch Männer (17 %) lagen unter dem empfohlenen Durchschnittswert für den REM-Schlaf.

Auf dem vorletzten Platz liegt der legendäre Bademantel – er sorgte im Durchschnitt für nur 19 Prozent REM-Schlaf.

Der Bademantel ist nicht gerade die offensichtlichste Schlafanzug-Wahl und sollte am besten im Badezimmer hängen bleiben, da bei Frauen damit nur 18 Prozent und bei Männern nur 20 Prozent REM-Schlaf gemessen wurden.

Socken im Bett – ja oder nein

Und dann wollten die Schlafexperten auch ein für allemal die Debatte um die Socken im Bett klären. Also baten sie eine Gruppe von Studienteilnehmern zusätzlich zum Schlafanzug auch noch Socken anzuziehen.

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Letztendlich war das Ergebnis ziemlich knapp: Diejenigen, die Socken trugen, verzeichneten durchschnittlich 27 Prozent REM-Schlaf im Gegensatz zu denjenigen ohne Socken (26% REM).

Es scheint jedoch, dass Frauen mit Socken besser schlafen. Bei ihnen lagen die Ergebnisse ganze 3 Prozentpunkte auseinander (mit Socken 28 % REM-Schlaf, ohne Socken 25 % REM-Schlaf).

Kristine Tarbert

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