Face Mapping! Was das Gesicht über die Gesundheit verrät

Hannah Sommer
Freie Autorin für Yahoo Style
Pickel auf der Nase, Augenschatten: Im Gesicht lässt sich ablesen, wie gesund man wirklich ist. (Bild: Getty Images)

Statt sich über Pickel zu ärgern, lohnt sich ein genauer Blick ins Gesicht: Denn das gibt – je nach Partie – Aufschluss darüber, wie es im Körper aussieht. Es wird damit zum Spiegel der Gesundheit. Die Traditionelle Chinesische Medizin nennt das Face Mapping.

Schauen Sie beim Blick in den Spiegel doch mal genauer auf die Haut im Gesicht: Wo sitzen eventuelle Unreinheiten, wo bilden sich Schatten? Mit ihnen zeigt sich nämlich, wann wir ungesund leben. Das liegt daran, dass verschiedene Körperregionen bzw. Organe mit bestimmten Gesichtspartien verbunden sein sollen, glaubt die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und entwickelte das sogenannte Face Mapping. Dabei wird das Gesicht in verschiedene Zonen unterteilt. So können Mitesser auf der Nase anzeigen, wo im Körper Handlungsbedarf besteht.

Stirn
Sie ist dem System zufolge mit dem Verdauungssystem, der Blase und Leber verbunden. Auf ihr kann sich ungesunde Ernährung, aber auch eine Lebensmittelunverträglichkeit in Form von Pickelchen zeigen, die genau diese Organe aus der Balance bringen.

Augenbrauen
Im Bereich dazwischen sitzt laut Face Mapping sinnbildlich die Leber. Unreinheiten können in diesem Bereich von fettigem Essen oder Alkohol stammen.

Augen/Ohren
Diese Partie soll mit den Nieren verbunden sein. Sprießen hier Mitesser oder entstehen Augenringe kann das ein Zeichen dafür sein, dass die Nieren durch viel Salz, Fett, Koffein oder Alkohol überlastet sind.

Nase
Sie verfügt generell schon mal über größere Poren, die schneller verstopfen als andere Gesichtspartien. Doch soll dieser Bereich laut TCM auch mit dem Herz, der Lunge und Bauchspeicheldrüse in Verbindung stehen und signalisieren, wenn etwa die Ernährung zu extrem – also zu scharf, zu salzig oder zu süß – war.

In jedem Bereich des Gesichts lässt sich laut Traditioneller Chinesischer Medizin ablesen, wann im Körper etwas falsch läuft. (Bild: Getty Images)

Wangen
Da sie mit den Atmungsorganen verbunden sein sollen, können sich hier Umwelteinflüsse wie schlechte Luft und auch Nikotingenuss in Form von Pickelchen zeigen. Daneben hinterlässt aber auch gern mal das Smartphone-Display Bakterien, die man mit jedem Anruf auf die Haut drückt.

Mund
Wer um den Mund herum mit Unreinheiten zu kämpfen hat, hat sich möglicherweise falsch ernährt. Denn der Partie sagt das Face Mapping einen direkten Zusammenhang mit dem Magen bzw. den Verdauungsorganen nach. Zu stark gewürzt, zu ölig oder sauer gegessen und schon sprießen Mitesser infolge von eventuellen Fett- oder Säureresten.

Kinn
Leidet man in diesem Bereich unter Pickelchen, könnten die Verdauungsorgane bzw. Hormone schuld daran sein. Hormonelle Schwankungen oder stark verarbeitete Lebensmittel zeigen sich laut TCM nämlich gern mal in Form unansehnlicher Pickel am Kinn.

Hinweis: Diese Form der Hautanalyse ersetzt natürlich nicht den Besuch beim Arzt, wenn die Symptome regelmäßig auftreten bzw. akut sind.