Falten versus Botox: Natürliches Altern kommt besser an

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Mag sein, dass dank Botox Zornesfalten und Krähenfüße vorübergehend aus dem Gesicht verschwinden und man sich kurzzeitig über eine glatte Haut freuen kann. In den Augen anderer steht man deshalb noch lange nicht besser da, denn: Frauen, die sich das Nervengift ihrer Schönheit wegen spritzen lassen, gelten als kalt und eitel. Das ist laut „New York Daily News“ das Ergebnis einer aktuellen Studie an der Universität von Toronto.



Dazu untersuchten die Forscher die soziale Wahrnehmung von Frauen, die auf eine Reihe von Anti-Aging-Verfahren setzen – vom Meiden von Sonnenbädern über die Nutzung von Hautcremes bis hin zu Botox-Injektion und Face-Lifting. Die Wissenschaftler befragten in dem Zusammenhang zwei Gruppen über ihr Bild von bestimmten Frauen. Die eine Gruppe bestand aus Teilnehmern mit einem Durchschnittsalter von 18 Jahren. Der anderen gehörten Personen um die 70 Jahre an. 



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Die Umfrage brachte Folgendes zutage: Je weniger eine Frau versuchte, dem Alterungsprozess entgegenzuwirken, desto positiver wurde ihre Persönlichkeit von den Studienteilnehmern wahrgenommen, so die einhellige Meinung.

Zwar ging die ältere Gruppe mit den zu beurteilenden Ladys weniger härter ins Gericht als die jüngere Generation. Sie bewerteten die üblichen Anti-Aging-Maßnahmen der Damen weitaus positiver als die Jungspunde. 



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Dem Spritzen von Botox im Kampf gegen das Alter konnten die Befragten allerdings generell nichts abgewinnen. Gegenüber den Damen, die sich das Nervengift injiziert hatten lassen, empfanden die Probanden weniger Herzlichkeit als gegenüber den naturbelassenen Ladys. Der Grund: Sie hielten erstere für weitaus eitler und kälter. 

Dank Botox mag das Gesicht also an Falten verlieren. An Sympathie allerdings gewinnt es dadurch nicht unbedingt.