Feuerwehr rettet Katze vom Baum - und den Besitzer gleich mit

Es ist ein Klischee: Die Feuerwehr rückt mit voller Montur an, um eine Katze aus dem Baum zu retten. Im US-Bundesstaat Vermont saß jedoch nicht nur die Katze selbst in den Ästen, sondern auch ihr Besitzer.

Was tun, wenn die Katze im Baum festhängt? Jedenfalls nicht selbst dazuklettern, wie die Feuerwehr von South Burlington empfiehlt (Symbolbild: Getty Images)

Am ersten Weihnachtsfeiertag erhielt die Feuerwehr in South Burlington einen Anruf mit der Bitte, einen Vierbeiner vom Baum zu holen. Da der einzige Wagen mit Leiter schon im Einsatz war, stellten die Mitarbeiter diesen Einsatz zunächst hinten an. Doch kurze Zeit später erhielten sie einen weiteren Anruf in gleicher Angelegenheit - nur, dass jetzt nicht nur die Katze gerettet werden musste, sondern auch der Besitzer.

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Der hatte nicht auf die Feuerwehr warten wollen und die Sache selbst in die Hand genommen, mit dem Ergebnis, dass er selbst nicht mehr aus eigener Kraft vom Baum herunterkam.

Witziger Post mit ernster Botschaft

Die Feuerwehr rückte schließlich an und rettete beide aus den Ästen. Die Wache postete die weihnachtliche Bergung auf Facebook - in Form eines Weihnachtsliedes.

Sie ließ es sich jedoch nicht nehmen, ein paar warnende Worte zu verlieren. “Auch, wenn es ein Klischee ist, holen wir normalerweise keine Katzen aus dem Baum”, schrieben sie zu den Fotos der Rettungsaktion.

Dafür gebe es mehrere Gründe. Zum einen würden Katzen normalerweise irgendwann von selbst wieder herunterkommen. Hilfreich sei es, ein wenig Futter vor den Baum zu stellen, um sie zu locken. Außerdem würde die Feuerwehr nur ungern ihren Wagen abrücken lassen, der vielleicht für dringendere Einsätze gebraucht werden könnte, und ihre Männer auf die Leiter schicken, was stets ein Risiko sei, um ein Haustier zu retten, “auch wenn wir unsere pelzigen Freunde sehr lieben”.

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Sie empfahlen, 24 Stunden zu warten, ob die Katze nicht selbst den Weg aus den Ästen findet und auf keinen Fall eigenständig hinterherzuklettern. Das zeigt auch das aktuelle Beispiel wieder. “Glücklicherweise hat diese Weihnachtsgeschichte ein gutes Ende”, heißt es in dem Post weiter. Die Beamten hätten Kätzchen Cayenne “sowie auch den freundlichen Menschen” aus dem Baum pflücken können.

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