Frank Zander: Er darf in seiner Wohnung bleiben

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Alles noch einmal gut gegangen. Lange Zeit sah es so aus, als ob sich Sänger Frank Zander (79) eine neue Bleibe suchen musste, aber die fristlose Kündigung seiner Wohnung wurde jetzt zurückgenommen.

Knappe Entscheidung

Laut eines gerichtlichen Beschlusses sollte der Star am 31. Oktober seine Wohnung in Berlin räumen. Vorangegeben war ein unheilvoller Kleinkrieg zwischen im und dem Vermieter Michael Pribil. Dieser hatte angefangen, das Dachgeschoss auszubauen und dem Komiker damit auch sein Atelier genommen. Zusätzlich führten die Baumaßnahmen dazu, dass die Decke des Entertainers abbröckelte. Dieser sparte nicht mit unschönen Ausdrücken für den Hausherren und der kündigte ihm fristlos, was ein Gericht bestätigte. Nun haben sich die Streithähne geeinigt und eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Beide Seiten entschuldigten sich. "Meine Frau Evy und ich sind total erleichtert, und wir sind heilfroh über die Einigung in letzter Sekunde", erklärte das Berliner Urgestein gegenüber der 'BZ'. "Ich hab‘ mich sicher auch nicht immer geschickt verhalten. Und das tut mir auch leid."

Frank Zander konzentriert sich wieder auf das Wesentliche - Weihnachten

Nachdem seine häusliche Situation geklärt ist, kann sich der TV-Star wieder auf seine karitative Arbeit konzentrieren. Normalerweise veranstaltet Frank Zander zu Weihnachten ein großes Essen für 3000 Obdachlose von Berlin, aber die Pandemie macht es auch dieses Jahr zunichte. Aber er lässt sich nicht unterkriegen und will auch dieses Mal für die Ärmsten der Armen da sein. "In diesem Sinne hab' ich mich entschieden, erneut Foodtrucks und Suppenbusse finanziell zu unterstützen" ließ der TV-Star auf 'obdachlosenfest.de' verlauten. "Die mobilen Küchen fahren täglich Stationen in der Stadt an und verteilen hunderte warme Mahlzeiten an Obdachlose und Bedürftige." Eine schöne Geste von Frank Zander, der beinahe selbst obdachlos geworden wäre.

Bild: Jens Kalaene/picture-alliance/Cover Images

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