Frau kauft 204 Paar Schuhe im Räumungsverkauf und spendet alle an Flutopfer in Nebraska

Eine Frau in Kansas verließ ein Payless-Schuhgeschäft mit dem Einkauf des Jahrhunderts, aber nichts davon sollte in ihrem eigenen Kleiderschrank landen.

204 Paar Schuhe ergatterte eine Frau bei ihrem Shopping-Trip – kein einziges davon für sie (Symbolbild: Getty Images)

Addy Tritt, die vor kurzem ihren Master-Abschluss an der Fort Hays State University gemacht hatte, kaufte dank ihres hervorragenden Verhandlungsgeschicks 204 Paar Schuhe im Räumungsverkauf des Outlets für nur $ 100 (89 €) ein. Obwohl die Schuhe bereits auf $ 1 pro Paar reduziert waren, überredete sie die Payless-Angestellten, den Preis noch weiter zu senken. Laut „The Hays Post“ lag der Verkaufswert ihrer Ausbeute – insgesamt 162 Paar Babyschuhe, 2 Paar Herrenschuhe und 40 Paar Damenschuhe – bei umgerechnet mehr als 5.000 €.

Statt für sich selbst einzukaufen, nutzte die 25-Jährige die Gelegenheit des Räumungsverkaufs, um Spenden an die Opfer der verheerenden Flutkatastrophe von Nebraska zu verteilen. Die landwirtschaftliche Studentenverbindung ihrer Alma Mater, Sigma Alpha, lieferte die Schuhe zusammen mit weiteren Spenden der Gemeinde an Farmer und ihre Familien in Nebraska, die von den Fluten betroffen waren.

„Ich habe immer gespendet und Freiwilligenarbeit geleistet. Ich finde, das ist Teil dessen, was es bedeutet, Mensch zu sein. Ich bin religiös. Ich bin katholisch und ich glaube, dass dies Gottes Plan für mich ist“, erzählte Tritt der “New York Post”.

Tritt tätigt ihre Spenden für Zwecke wie Tierheime und Essensspenden normalerweise anonym. Ihr Wohlwollen wurde dieses Mal nur öffentlich gemacht, weil sie sich auf einer Community-Seite auf Facebook erkundigt hatte, wie sie die Sachen am besten zu den Betroffenen bringen könne.

Der Akt der Großzügigkeit hatte nichts mit einer Suche nach Anerkennung zu tun. „Ich wollte einfach, dass ihre Kinder schöne, saubere, trockene Schuhe an den Füßen haben“, erzählte sie der Zeitung. „Nichts macht mich glücklicher.“

Hope Schreiber