Frau lässt sich den Namen ihres Freundes tätowieren – der ist nicht begeistert

·Freie Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Ein Tattoo, so groß wie ihre Zuneigung, sollte es sein. Doch eine Woche, nachdem Ashlyn Grace sich dieses hatte stechen lassen, wurde sie von ihrem Freund verlassen. Warum sie das Tattoo dennoch nicht bereut, berichtet sie in einem TikTok-Video.

Nicht alle Liebesbeweise kommen beim Partner gut an... (Symbolbild: Getty Images)
Nicht alle Liebesbeweise kommen beim Partner gut an... (Symbolbild: Getty Images)

Leidenschaft kann manchmal so groß sein, dass sie sich kaum in Worte fassen lässt. Doch Ashlyn Grace (21) hat eines gefunden. ALEXANDER prangt in schwarzen Lettern auf ihrem Rücken. Und das nicht gerade dezent. Vielmehr zieht sich der Schriftzug ihres Geliebten vom Nacken, entlang der Wirbelsäule, bis zu ihrem Steißbein herunter. Dumm nur, dass Alexander sie anschließend verlassen hat. Und zwar schon eine Woche, nachdem sie ihm diesen übergroßen Liebesbeweis erbrachte. Das Tattoo ist natürlich immer noch da.

Heute kann Ashlyn Grace darüber lachen, während sie in einem TikTok-Video von ihrem Missgeschick berichtet. Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Die Liebe muss ihr wohl die Sinne vernebelt haben. Anders lässt sich das riesengroße Tattoo auf ihrem Rücken kaum erklären.

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Zumindest, wenn es nach ihren Follower*innen geht. Diese raten Ashlyn jedenfalls, nie wieder ein Tätowier-Studio aufzusuchen. Andere fragten sie entgeistert, wieso ein dezenterer Liebesbeweis nicht ausgereicht hätte. Eine Halskette mit seinem Namen wäre doch auch ganz hübsch gewesen... Auf jeden Fall nicht so endgültig. Aber es hagelte von den Followern nicht nur Vorwürfe und Kritik. Sie hatten auch konstruktive Vorschläge parat, wie Ashlyn nun am besten mit der Situation umgeht. Sie könnte etwa ihren Hund Alexander nennen. Oder von nun an eben nur noch Männer mit dem Namen Alexander daten.

Ein Symbol für die Ewigkeit

Ashlyn jedenfalls nimmt es gelassen. Lachend schüttelt sie den Kopf und stellt klar: Das Tattoo zu entfernen oder überstechen zu lassen, kommt für sie trotzdem nicht in Frage. Immerhin steht sie nach wie vor zu ihrer einst getroffenen Entscheidung. Die Beziehung zu Alexander mag vorbei sein, aber ihr Tattoo liebe sie nach wie vor und bereue keinen Zentimeter. Die Liebe ist ihr eben unter die Haut gegangen. Und dort soll sie auch bleiben.

Tattoo-Entfernung: Diese Möglichkeiten gibt es

Aber natürlich ist nicht jeder so hartgesotten wie Ashlyn. Es gibt Menschen, die wollen nicht auf ewig mit ihren Jugendsünden konfrontiert werden. In diesem Fall gib es verschiedene Möglichkeiten der Tattoo-Entfernung.

Bei der Laserbehandlung etwa werden die Farbpigmente unter der Haut stark erhitzt. Dadurch löst sich die Farbe und wird vom Lymphsystem abtransportiert. Die Prozedur ist allerdings teilweise sehr schmerzhaft und es braucht mehrere Sitzungen bis das Tattoo endgültig verblasst.

Eine andere Möglichkeit ist es, das Tattoo umschreiben zu lassen oder zu verbessern. Dabei kann auch ein Mix aus Laserbehandlung und Überschreiben erfolgen, indem das Tattoo zunächst durch den Laser verblasst und anschließend überschrieben wird. Cover-Up nennt sich diese Methode.

Daneben gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie etwa einen chirurgischen Eingriff. Dabei wird das Tattoo aus der Haut geschnitten. Dies funktioniert jedoch nur bei schmalen, kleinen Tattoos, da sonst Haut transplantiert werden müsste. Zudem bleibt eine Narbe und es gibt, wie bei jeder OP, Risiken.

Vor Cremes, Milchsäurebehandlungen oder Fruchtsäurepeelings hingegen warnen die Experten. Dabei werde die Haut zu stark verletzt und teilweise sogar verätzt. So können Entzündungen und Narben entstehen.

Adressen für eine Tattoo-Entfernung findet man beim Berufsverbands der Deutschen Dermatologen, der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft sowie beim Ratgeber-Netzwerk Doc Tattooentfernung.

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