Warum eine "Freundschaft Plus" oft zum Scheitern verurteilt ist

Glaubst du, dass du mit jemandem eine „Freundschaft Plus“ führen kannst oder ihr nur Sexfreunde sein könnt? Meistens werden solche Beziehungen mit dem Hintergedanken begonnen, so die Dramen einer gewöhnlichen Beziehung zu umgehen, aber funktioniert das in der Praxis wirklich? Nach Ansicht vieler Beziehungsexperten gibt es leider viele Tücken. Bedenke unbedingt das Folgende, bevor du dich in einer abenteuerliche "friends with benefits"-Beziehung stürzt.

Gefühle

Du möchtest Spaß im Bett haben, ohne Gefühle für jemanden zu entwickeln? Das kann man sich zwar vornehmen, ist aber in der Realität meist schwer einzuhalten, da gerade durch die körperliche Nähe zu jemandem häufig Gefühle entstehen – ob man will oder nicht. Da wir keine Taste zum Ein- und Ausschalten unserer Gefühle haben, ist es auch unrealistisch zu glauben, dass wir einfach entscheiden könnten, keine Gefühle für jemanden zu entwickeln. Wenn in einer solchen Plus-Beziehung allerdings Gefühle auftauchen, können diese leicht nur einseitig sein, was unangenehme und sogar schmerzhafte Situationen verursachen kann.

Risiko

Habt ihr euch dazu entschieden, Sexfreunde zu werden, weil ihr eure Freundschaft nicht durch eine romantische Beziehung gefährden wollt? Leider lassen sich solche Risiken nicht vermeiden. Die Freundschaft um Geschlechtsverkehr zu erweitern, wird die bisherige Freundschaft unweigerlich verändern. Zu einer reinen Freundschaft zurückzukehren, wenn eine Seite beispielsweise tatsächlich eine Beziehung eingeht, kann so kompliziert sein wie mit dem oder der Ex befreundet zu sein.

Die oben genannten Nachteile bedeuten nicht, dass es unmöglich ist, unkomplizierten Spaß mit Freunden zu haben. Manchmal funktioniert dies sogar hervorragend. Wer über eine solche Freundschaft Plus nachdenkt, sollte sich aber zumindest der Risiken bewusst sein. Darüber hinaus ist klare Kommunikation unheimlich wichtig – es muss beiden klar sein, was ihr voneinander erwartet.

Quelle: Elite Daily