Frau opfert 35.000-Euro-Tasche – für ein Kunstwerk

Antonia Wallner
Freie Autorin

Künstler und Kreative sind oft ein bisschen verrückt, heißt es. Doch was diese Dame aus England im Namen der Kunst mit ihren Designer-Accessoires angestellt hat, geht auf keine Fashion-Kuhhaut.

Debbie Wingham entschied sich im Namen der Kunst dazu, ihre Designer-Accessoires zu zerstören. (Bild: Caters News)

In der Welt der High Fashion gibt es einige wenige legendäre Stücke, die so heißbegehrt sind, dass Interessenten oft sogar mehrere Jahre auf ein Exemplar warten müssen. Eines davon ist die berühmte Birkin Bag aus dem Hause Hermès. Hat man das Glück, eine solche Tasche zu besitzen, trägt man sie mit Stolz und Status und der Gewissheit, dass man für den Gegenwert locker einen Mittelklasse-Wagen hätte erstehen können.

Die pinke Birkin Bag von Hermès hat ein Wert von 35.000 Euro. (Bild: Caters News)

Halbieren im Namen der Kunst

Unvorstellbar für echte Fashionistas ist das, was eine Britin mit ihrer pinken Birkin Bag angestellt hat. Debbie Wingham schnitt nämlich ihre 35.000 Euro teure Designertasche einfach in der Mitte durch. Den Mut muss man erst einmal haben. Wingham tat es für ein Kunstwerk, in dem die Taschenhälfte für den 3D-Effekt sorgen soll.

Die zerstörte Tasche soll in dem Kunstwerk für den 3D-Effekt sorgen. (Bild: Caters News)

Doch das war noch nicht alles: Für weitere Bilder zerstörte Wingham nicht nur die Birkin Bag, sondern noch mehr teure Designerstücke.

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Darunter eine Chanel-Tasche für 7.000 Euro, eine Rolex-Uhr für 11.000 Euro und Cartier-Ohrringe für 3.500 Euro. Insgesamt fielen der Kunst Luxuswaren im Gesamtwert von rund 83.000 Euro zum Opfer.

Auch diese Tasche von Chanel wurde für ein Bild in zwei Hälften zerteilt. (Bild: Caters News)
Wingham zerstörte für die Kunst nicht nur die Birkin Bag, sondern auch andere Designer-Accessoires. (Bild: Caters News)

Für die 37-Jährige war es das wert. Sie wollte “etwas tun, was noch nie jemand vor ihr gewagt hat“. Wenn ihr 83.000 Euro nicht weh tun, dann kann man das natürlich machen. Muss man aber nicht.

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