Fußball-Investor will Geschäfte mit bin-Laden-Familie machen

Ben Barthmann
freier Sportjournalist

Abdullah bin Mosaad, Eigner des englischen Erstligisten Sheffield United, hat mit zweifelhaften Aussagen auf sich aufmerksam gemacht. Er verteidigte die Familie des toten Osama bin Laden und zeigte sich offen für Geschäfte.

Abdullah bin Mosaad ist Eigner von Sheffield United. (Bild: Getty Images)

“Jede Familie hat vielleicht eine schlechte Person, aber sie sind sehr zu respektieren”, wird bin Mosaad von der New York Post zitiert. Er habe bisher keine Geschäfte mit der Familie gemacht, stünde dem aber grundsätzlich offen gegenüber.

Er wäre “sehr glücklich” darüber, könnte er in Zukunft Geschäfte mit der bin-Laden-Familie aufbauen: “Das ist kein Name, für den man sich schämen muss oder den man verstecken sollte.”

Bin Mosaad fügte an, “sehr verärgert” zu sein, sollte jemand den Namen der Familie durch “den Schmutz ziehen.”

Familie von bin Laden im Visier des US-Militärs

Osama bin Laden war 2011 von Mitgliedern der US Navy Seals getötet worden. Ihm wurde vorgeworfen, als hochrangiges Mitglied von al Qaeda unter anderem für die Anschläge des 11. Septembers verantwortlich zu sein.

Anfang September hatte die US-Regierung bekannt gegeben, dass Osamas Sohn Hamza bin Laden bei einer Operation des amerikanischen Militärs in Afghanistan/Pakistan getötet worden war.

Darüber hinaus gilt die Familie bin Laden als eine der reichsten Saudi Arabiens. Osama war eines von 54 Kindern, die sein Vater Mohammed bin Laden mit 22 Frauen zeugte.

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