Es kann ganz einfach sein: Sechs Wege zum Hollywoodstar

Als Außenstehender bekommt man schnell den Eindruck, Hollywood bestehe nur aus einzigartigen Erfolgsgeschichten und der Entdeckung von Ausnahmetalenten. Doch weit gefehlt. Im Grunde basieren die Karrieren aller renommierten Schauspieler auf gerade mal sechs unterschiedlichen Erfolgsrezepten.

1. Klein Anfangen
In Hollywood scheint nichts ohne Beziehungen zu laufen. Dabei wird aber oft vergessen, dass die meisten Stars ebenfalls klein angefangen haben und alle möglichen Rollen und Jobs angenommen haben, bis sie ihren Durchbruch schafften.

Zum Beispiel: Harrison Ford. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete der Schauspieler als Schreiner in dem Studio, in dem die Schauspieler für "Star Wars" gecastet wurden. Einer der Produzenten hielt ihn für die perfekte Besetzung für Han Solo. Der Rest ist Geschichte.

2. Beziehungen
Es ist überraschend, wie viele Stars ihren Durchbruch schafften, weil sie Kollegen oder Regisseure kannten – oder sogar mit diesen verwandt sind. Beziehungen dürfen also schamlos ausgenutzt werden. 


Zum Beispiel: Die wenigsten wissen, dass Nicolas Cage der Neffe von Francis Ford Coppola und der Cousin von Sofia Coppola ("Lost in Translation") ist. Cage änderte seinen Namen jedoch, um nicht ständig in Beziehung zu seinem berühmten Onkel gesetzt zu werden.

3. Niemals aufgeben
Viele berühmte Stars hatten erst sehr spät Erfolg. Hätten sie vorzeitig aufgegeben, wären sie wohl nie berühmt geworden.


Zum Beispiel: Sidney Poitier. Er war der erste afroamerikanische Schauspieler, der einen Oscar als bester Hauptdarsteller gewann. Als er für die Rolle vorsprach, sagte der Regisseur zu ihm: "Warum hörst du nicht auf, die Zeit anderer Leute zu verschwenden und wirst Tellerwäscher oder so?"

4. Unbestreitbares Talent
Sie sind zwar die Ausnahme, aber einige Stars wurden einfach mit einem außergewöhnlichen Talent geboren, das noch vor ihrer Pubertät entdeckt wurde. Trotzdem, wer ein Star werden will, muss vor allem zu seinem Können stehen und sicherstellen, dass es unmöglich zu ignorieren ist.

Zum Beispiel: Sylvester Stallone. In den 70er-Jahren hatte der Schauspieler Schwierigkeiten, sich mit kleinen Rollen über Wasser zu halten. Alles sollte sich ändern, als er seine gesamte Energie dem Drehbuch zu "Rocky" widmete, das er nur unter der Bedingung anbot, in dem Film auch die Hauptrolle zu spielen. Manchmal muss man  eben an sein eigenes Talent glauben.

5. Glück
Es mag zwar unfair klingen, aber manchmal zählt auch einfach das Quäntchen Glück. Immer mehr Stars werden heute auf der Straße entdeckt. Ein gutes Karma kann hierbei auf jeden Fall helfen!

Zum Beispiel: Johnny Depp begleitete eigentlich nur einen Freund zu einem Vorsprechen, als er angesprochen wurde, ob er nicht auch etwas vorlesen wolle. Die Situation verhalf ihm zu seiner ersten Rolle als Glen in "A Nightmare on Elm Street". 

6. Den eigenen Weg gehen
Manchmal zählt aber auch einfach Mut. Einige Einzelkämpfer eroberten sich einfach ihren eigenen Platz in der Welt Hollywoods, weil sie mit guter Arbeit das Interesse der Industrie auf sich zogen.

Zum Beispiel: Nia Vardalos. Ein Agent sagte der Schauspielerin einst, dass sie nicht dick genug sei, um eine Charakterdarstellerin zu werden, aber auch nicht hübsch genug, um eine Hauptdarstellerin zu sein. Außerdem gäbe es keine Rollen für griechisch-amerikanische Schauspielerinnen. Vardalos schrieb daraufhin das Drehbuch zu dem Film "My Big Fat Greek Wedding", in dem sie auch selbst spielte.

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