Gebrauchtes iPhone: Diese Funktion sollte man besser deaktivieren

Antonia Wallner
Freie Autorin

Gebrauchte Handys sind beliebt bei allen, die sich kein neues Gerät leisten können oder sich nicht an einen sündteuren Vertrag binden wollen. Wer noch ein altes iPhone zu Hause hat, sollte vor dem Verkauf eine ganz bestimmte Funktion besser deaktivieren. Ansonsten muss das Gerät zerstört werden.

Alte iPhones müssen nicht in den Müll wandern. (Bild: Getty Images)

Wer ein funktionierendes iPhone hat, entsorgt es eigentlich nur dann, wenn es wirklich den Geist aufgegeben hat. Denn alte Geräte lassen sich noch prima zu Geld machen, wenn man sie gebraucht verkauft. Aber Vorsicht: Es gibt eine Sicherheitsfunktion, die man beim iPhone unbedingt manuell abschalten sollte.

Achtung bei “Mein iPhone suchen”

Die fragliche Funktion ist “Mein iPhone suchen“ oder im neuen iOS-Betriebssystem “Wo ist“. Ist sie aktiviert, können Besitzer jederzeit sehen, wo sich ihre Geräte befinden. Sehr nützlich, wenn man das iPhone verloren hat oder es gestohlen wurde. Weniger nützlich, wenn das iPhone den Besitzer wechseln soll.

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Denn wenn die Suchfunktion aktiviert wird, schaltet sich im vermissten Gerät automatisch eine Nutzersperre ein. Sie kann nur dann wieder deaktiviert werden, wenn der Nutzer via Apple-ID seine Identität bestätigt. Kommt also ein gesperrtes Handy in den Besitz eines neuen Verbrauchers, kann er es gar nicht in Betrieb nehmen. Auch ein Recycling von Geräten ist so nicht mehr möglich.

 Vor dem Entsorgen: Auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Bevor Sie also Ihr altes Telefon verkaufen oder recyceln wollen: Schalten Sie die Suchfunktion aus und setzen Sie dann das iPhone komplett auf die Werkseinstellungen zurück. So löschen Sie Ihre Daten und können das Handy beruhigt abgeben.

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