HBL: Keine Fans eine „gefährdende Situation“

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HBL: Keine Fans eine „gefährdende Situation“
HBL: Keine Fans eine „gefährdende Situation“

Die Handball-Bundesliga (HBL) bedauert die Entscheidung der Politik, die bestehende Zuschauer-Regelung fortzuführen.

„Wir sehen daher eine große und den Sport insgesamt gefährdende Situation, die zudem eine Ungleichbehandlung gegenüber vielen anderen Bereichen darstellt“, sagte Geschäftsführer Frank Bohmann dem SID am Dienstag. In den deutschen Profiligen darf weiterhin nur vor wenigen bis gar keinen Fans gespielt werden.

Die HBL hofft, „dass wir die Ministerpräsidenten zur nächsten MPK-Sitzung zu einer lebensgerechten und allen Umständen gerecht werdenden Entscheidung bewegen können“. Bund und Länder hatten sich erst am Montag auf der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit Blick auf überregionale Großveranstaltungen auf eine „konsequente“ Fortführung der derzeitigen Maßnahmen geeinigt.

Maximal 5000 Zuschauer im Innenbereich

„Alle Sportligen haben bewiesen, dass sie äußerst verantwortlich und ohne irgendeine Gefährdung für Zuschauer ihre Veranstaltungen ausgerichtet haben“, sagte Bohmann. Durch die 2G- oder 2G-Plus-Bedingungen „würden die zu schützenden vulnerablen Zielgruppen sich keiner Gefährdung aussetzen“.

Seit Anfang Dezember ist bei Sportveranstaltungen im Innenbereich nur eine Auslastung von 30 bis 50 Prozent und maximal 5000 Zuschauern erlaubt.

Die HBL nimmt ihren Spielbetrieb am 9. Februar wieder auf.

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