Besser schlafen: Der Ventilator hat neben dem Bett nichts zu suchen

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Er kühlt den Menschen zwar oberflächlich, allerdings nicht die Luft: Der Ventilator (Bild: Eye Ubiquitous/ Getty Images)

Zugegeben: Bei 30 Grad und mehr ist der kühlende Luftstrom des Ventilators mehr als verlockend. Allerdings lohnt sich der kurzfristige Frische-Kick nicht, denn: Wer das Gerät zu lange laufen lässt, schadet langfristig seiner Gesundheit.

Bei bis zu 36 Grad ist es ziemlich unangenehm, im Bett zu verweilen und sich vergeblich den Schlaf herbeizusehnen. Daher lassen viele Menschen nachts den Ventilator laufen.

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Gerade Allergiker sollten das allerdings vermeiden, denn der Ventilator wirbelt Luft und Luftpartikel durch die Gegend. Pollen und Staub werden eingeatmet, was für empfindliche Menschen zur Last werden kann.

Warum sind Ventilatoren sonst noch schlecht?

Der stetige Luftstrom ist vor allem belastend für die Schleimhäute: Augen und Nase können austrocknen. Sind die Geräte auf eine bestimmte Stelle gerichtet, kann es zu Verspannungen oder Versteifungen kommen.

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Gerade Kinder und ältere Menschen sollten sich nicht in direkter Nähe des Ventilators aufhalten, für alle anderen gilt: Gesicht, Hals, Nacken und Ohren schützen.

Wie ist es richtig?

Trotz der Nachteile, kann ein Ventilator durchaus nützlich sein. Die richtige Dosis ist entscheidend: Lässt du den Ventilator mehrmals am Tag eine Zeit lang auf hoher Stufe laufen, sind körperliche Schäden unwahrscheinlich.

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Empfindliche Menschen sollten dennoch lieber zu einem Fächer greifen, auch kühle Lappen oder Fußbäder helfen.

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