Geschirrspülmaschine: Es gibt nur einen richtigen Weg, das Besteck einzuräumen

Stefica Budimir-Bekan
Freie Autorin

Die Frage, ob Besteck in der Geschirrspülmaschine nach unten oder nach oben zeigen soll, hat schon für viele hitzige Diskussionen gesorgt. Wir nennen drei Gründe, die beweisen, dass nur eine Variante wirklich sinnvoll ist.

Haben wir das Besteck vielleicht schon immer falsch einsortiert? (Bild: Getty Images)

Zugegeben, die Besteckkörbe in den Geschirrspülmaschinen sind nicht ganz unschuldig daran, dass wir Messer, Gabel & Co. jahrelang falsch einsortiert haben. Denn schließlich sind sie oft so konzipiert, dass der Griff nach unten zeigt (siehe Bild). Eine Tatsache, die der Griff-nach-unten-Fraktion viel Futter gegeben hat – in WG- oder Pärchendiskussionen, welche wahrscheinlich jeder schon einmal mitgeführt oder zumindest -erlebt hat.

Alltagsfrage: Wie geht Geschirrspülen richtig?

Zumindest diese Streiterei können wir nun getrost aus dem Krisen-Katalog des Zusammenlebens streichen, denn endlich hat sich ein Experte dieser nervigen Alltagsfrage angenommen. Ashley Iredale schreibt als Content Producer für Choice, ein unabhängiges Marktforschungsinstitut aus Australien. Und seine Antwort ist eindeutig – die Griffe des Bestecks sollen nach oben zeigen. Diese gewagte These belegt er mit drei Argumenten:

1. Sicherheit

Allerspätestens wenn Kinder im Haus sind, solltest du darüber nachdenken, wie sinnvoll es ist, ein Messer so in den Geschirrspüler zu räumen, dass die scharfe Spitze nach oben zeigt. Einmal gestolpert oder unachtsam hineingegriffen und… Genau. Eine Haushaltsverletzung, hinter der übrigens nicht einmal zwingend kindliche Tollpatschigkeit stecken muss.

2. Schnelligkeit

Wer das Besteck so einsortiert, dass die Griffe nach oben zeigen, spart sich anschließend Zeit. Schließlich musst du dann eben nicht auf tückische Messerspitzen achten, sondern kannst beherzt zugreifen und Messer, Gabeln & Co. im Handumdrehen in die Besteckschublade räumen.

3. Hygiene

Wer nach den ersten beiden Argumenten nun noch nicht gänzlich überzeugt ist, der wird sich vielleicht von dem hygienischen Aspekt überzeugen lassen. Denn mal ehrlich: Schaffst du es wirklich, nach der Gabel zu greifen, ohne die Zacken zu berühren? Eben. Nun tummeln sich an deinen Händen leider eine Vielzahl Bakterien und Keime, die du damit auf die Gabel überträgst, die dann wiederum in deinem Mund landen – und Erkrankungen auslösen könnten.

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Und wie lässt sich nun das letzte, vielleicht aber schlagende Argument der Griff-nach-unten-Fraktion ausmerzen, das besagt, Besteck würde sauberer gewaschen, wenn die Nutzfläche nach oben zeigt? Selbstverständlich hat Iredale auch hierfür eine Antwort parat: "Der Unterschied ist marginal und das Verletzungsrisiko einfach nicht wert."

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