Günstig coole Kleidung shoppen! 10 Tipps für Secondhand-Schnäppchenjäger

·Freie Autorin für Yahoo Style
In vielen Secondhand-Shops lassen sich Schnäppchen ergattern. (Bild: Getty Images)
In vielen Secondhand-Shops lassen sich Schnäppchen ergattern. (Bild: Getty Images)

Ein Kompliment für das eigene Secondhand-Outfit tut nicht nur der Seele gut. Es schont gleichzeitig die Umwelt und den Geldbeutel. Und dabei ist Secondhand- bzw. Vintage-Mode gerade super angesagt. Doch Trendstücke und Designerteile müssen gar nicht teuer sein. Mit diesen zehn Tipps ergattert man echte Schnäppchen.

Preise vergleichen
Impulskäufe sollte man von vornherein meiden. Stattdessen gilt es, Preise zu vergleichen und bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zuzuschlagen. Das gilt online wie offline. So kann der Wert für ein potenzielles Lieblingsteil im Vintage-Laden schnell mit Angeboten im Netz verglichen werden.

Saison checken
Kurz vor Festtagen, an Feiertagen und zu anderen besonderen Anlässen können die Preise für Klamotten schon mal in die Höhe schnellen, auch im Secondhand-Laden. Zudem läuft man hier Gefahr, sich das Einkaufsvergnügen mit Hunderten anderen Shoppingfans teilen zu müssen. Diesen Stress und Trubel kann man getrost meiden und saisonale Highlights auslassen. Denn selbst wenn dann mit Rabatten geworben wird, kann es sein, dass kurz zuvor die Preise angehoben wurden und durch den Rabatt eigentlich wieder auf dem Normalniveau liegen.

Trends im Auge behalten
Immer wieder kehren Modehypes vergangener Jahre oder Jahrzehnte in die Läden zurück. Ein original 80er- oder 90er-Jahre-Teil kann sich auf diese Weise gut in die aktuelle Garderobe einfügen. Es darf also auch dekadenübergreifend kombiniert werden.

Größen ignorieren
Kleidergrößen können in Vintage-Stücken oft von heutigen Größen abweichen. Davon also nicht entmutigen lassen, per Augenmaß wählen und einfach anprobieren. Ist ein Teil doch etwas zu groß, kann die eigene Nähkunst oder ein Schneider helfen.

Rabatte entdecken
Oft gibt es Rabatte für bestimmte Personengruppen und aus Umweltgründen. So können etwa Studenten einen Preisnachlass ergattern. Hinweisschilder finden sich oft an den Kassen.

Preisvergleiche und Trendchecks können helfen, Vintage-Schnäppchen zu ergattern. (Bild: Getty Images)
Preisvergleiche und Trendchecks können helfen, Vintage-Schnäppchen zu ergattern. (Bild: Getty Images)

Makel suchen
Oftmals bleiben kaputte Kleidungsstücke auf der Stange hängen, weil niemand sich die Mühe machen möchte, etwa ein Designerkleid mit defektem Reißverschluss zu reparieren. Doch addiert man Schnäppchenpreis plus Reparaturkosten, ist der Gesamtwert immer noch günstig. Ergo: Augen auf! Hat ein Kleidungsstück einen Makel, aber keinen reduzierten Preis, so geben viele Shops und Modehäuser aus Kulanzgründen Rabatte. Einfach nachfragen.

Selbst reparieren
„Augen auf“ gilt allerdings auch für den Fall, wenn Kleidungsstücke stark riechen oder zerschlissen sind. Hier sollte man besser zweimal hinschauen und sie im Zweifel lieber hängen lassen.

Kleiderschrank scannen
Wichtig vor und beim Einkauf – immer das eigene Sortiment an Kleidung im Hinterkopf haben und genau überlegen, ob einem beispielsweise die weiße Hose wirklich gefällt. Nur weil sie so günstig ist, muss es noch lange kein sinnvoller Kauf sein. Ein Kleiderschrank voller günstiger Teile, die man nicht trägt, macht wenig Sinn.

Online trödeln
Trödelmärkte und -läden sind nicht um die Ecke? Die Zeit für eine Stöber-Tour fehlt? Kein Problem. Webseiten wie „Kleiderkreisel“ oder „Ebay Kleinanzeigen“ haben günstige getragene Mode im Programm, auch Kleidung bestimmter Marken. Hier heißt es: Regelmäßig und gezielt suchen oder stöbern. Ebenso fündig werden kann man bei Plattformen wie „Vestiaire Collective“, „Rebelle“ oder „Fashionette“, die auf Designerware setzen. Auch hier lassen sich Schnäppchen machen.

Cool bleiben
Zu guter Letzt: Spaß beim Vintage-Shoppen haben! Und besser nicht um Rabatte oder Klamotten streiten. Das bringt nur schlechtes Karma und Stimmung. Schließlich will man vielleicht wieder in einem bestimmten Shop kaufen. Es sich mit dem Verkäufer zu verscherzen, ist daher nicht ratsam.

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