GZSZ: Nachdenkliche Worte über seine Zeit bei der Bundeswehr

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Die GZSZ-News des Tages im Überblick: Erfahrungen im Bundeswehr-Einsatz haben Spuren bei Timur Ülker hinterlassen.

Timur Ülker
Timur Ülker

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (GZSZ): Daten und Fakten

  • Die erste Episode von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (GZSZ) wurde am 11. Mai 1992 gesendet.

  • Die Dreharbeiten für GZSZ begannen am 16. März 1992 zunächst in den Berliner Union Film Studios in Berlin-Tempelhof.

  • 1995 zog die GZSZ-Crew nach Potsdam um, wo seither in Babelsberg gedreht wird.

  • Im Studio Babelsberg – dem ältesten Filmstudio der Welt – wurden bis heute über 5500 ausgestrahlte GZSZ-Episoden produziert.

  • Die Episoden werden stets mit sieben Wochen Vorlauf produziert.

  • "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" läuft montags bis freitags, um 19.40 Uhr auf RTL.

GZSZ: Alle aktuellen News rund um die Erfolgsserie

31. Mai 2021

Timur Ülker: "Nettsein wurde bei mir schon immer mit Dummsein verwechselt"

Eigentlich ist GZSZ-Star Timur Ülker, 31, immer für einen Spaß zu haben. Doch jetzt zeigt sich der Schauspieler auch einmal von seiner nachdenklichen Seite. Zu einem Foto, das ihn in seiner Zeit als Bundeswehr-Soldat im Auslandseinsatz zeigt, schreibt er am gestrigen Sonntag (30. Mai 2021): "Kennt ihr das, wenn ihr merkt, dass ihr zu Unrecht behandelt, und nur weil ihr nichts sagt, für naiv gehalten werdet?" Der Darsteller des Nihat Güney spricht offenbar aus eigener Erfahrung.

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"Nettsein und Sensibilität wurde bei mir schon immer mit Dummsein und Naivität verwechselt," gesteht er, und verknüpft seine offenen Worte mit seinen Erlebnissen bei seinem Einsatz als Soldat in einem Krisengebiet. "Ich weiß gar nicht wieviele unzählige Begegnungen ich bisher mit anderen Menschen hatte. Während einige 'gefühlt' unnötig waren, hinterließen andere wiederum stark bleibende Eindrücke," wie beispielsweise einige Kinder bei seinem Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Timur und seine Kameraden hatten eine mehrtägige Mission in Kunduz beendet und seien "mental und physisch am Ende" gewesen, erinnert er sich. "Doch diese Kids strahlten so viel positive Energie aus, dass wir die Gefahr und den Krieg für einen kurzen Momenten vergaßen."

Der 31-Jährige lässt durchblicken, dass das Leben ihn verändert habe, aber eines ist dennoch offensichtlich geblieben: der Eindruck anderer, seine Empathie für andere sei ein Makel. "Wenn jetzt ein Mensch aus der Reihe tanzt, der Mitgefühl zeigen kann und sich für andere interessiert, dann wird das schnell als Schwäche missverstanden," beklagt er, und erhofft sich teils augenzwinkernd, doch mit einem spürbaren Ernst: "Wenn ich es als Naschkatze schon es geschafft habe, 20 Kilo abzunehmen, ändert sich das vielleicht ja auch noch irgendwann. Wer weiß ...".

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Verwendete Quelle: instagram.com

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