Darum haben wir Alpträume

Wer den Horrorfilm "Es: Kapitel 2" vor dem Schlafengehen geschaut hat, muss sich nicht wundern, wenn er im Schlaf von gruseligen Clowns verfolgt wird. Unsere alltäglichen Erlebnisse verarbeiten wir normalerweise im Schlaf, sodass sie sich in unsere Träume einschleichen.

 

Studien zeigen, dass rund 50 % der Menschen zumindest manchmal schlecht träumen. Frauen neigen häufiger zu solchen Erfahrungen als Männer. Bei jenen, die regelmäßig unter Alpträumen leiden, können folgende Faktoren ausschlaggebend sein:

 

Psychische Probleme
Wer mit negativen Gedanken ins Bett geht, nimmt diese mitunter mit in den Schlaf. Stress, ungelöste Konflikte und Probleme oder große Lebensveränderungen sind häufige Gründe für Alpträume. 



Eigene Persönlichkeit
Studien haben gezeigt, dass sensible Menschen häufiger unter Alpträumen leiden. Dasselbe gilt für künstlerisch begabte Menschen mit vielen kreativen Interessen. 


 

Traumata
Alpträume sind ein häufiges Symptom für posttraumatische Belastungsstörungen. Normalerweise kehren die gleichen Träume immer wieder zurück. Wenn dies der Fall ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Im schlimmsten Fall kann es zu Schlaflosigkeit führen.

 

Essen
Man sollte zwar nicht mit leerem Magen schlafen gehen, aber kurz vor dem Zubettgehen noch zu snacken, ist ebenfalls keine gute Idee. Es ist nicht nur schlecht für die Verdauung, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit für Alpträume. Essen regt den Metabolismus an, wodurch die Körpertemperatur steigt und das Gehirn aktiviert wird.

 

Alkohol
Alkohol kann zu ruhelosen Nächten führen. Man wacht nicht nur häufiger auf, sondern redet eventuell auch oder schlafwandelt sogar. 


Mit diesen Tipps, was es zu vermeiden gilt, sollten doch die nächsten süßen Träume gesichert sein.