Haka trifft Irland: Gänsehaut pur!

Ben Barthmann
freier Sportjournalist

Die Nationalmannschaft Neuseelands hat bei der Rugby-WM in Tokyo gemeinsam mit irischen Fans für einen echten Gänsehaut-Moment gesorgt. Das traditionelle Haka wurde mit lauten Gesängen konfrontiert.

Neuseeland siegte bei der Rugby-WM gegen Irland. (Bild: Getty Images)

Vor dem Spiel zwischen Neuseeland und Irland im Viertelfinale der Rugby-Weltmeisterschaft in Japan nahmen die Teams gegenüber Stellung. Während sich die Iren Schulter an Schulter stellten, führten die “All Blacks” aus Neuseeland ihren traditionellen Haka-Tanz durch.

Was normalerweise schon genug Gänsehaut-Potenzial mitbringt, erreichte im Stadium nochmals ein neues Niveau. Bekämpft von den lauten Gesängen der irischen Fans, die während des Moments “The Fields of Athenry” anstimmten, vermischten sich Kulturen aus zwei gänzlich unterschiedlichen Regionen der Welt - mit einem beeindruckenden Ergebnis.

Neuseeland siegte gegen Irland

Sicherlich dürften manche Fans das Singen während des traditionellen Hakas als respektlos empfunden haben, den Spielern auf dem Feld schien es allerdings nicht negativ aufzufallen. Auch in den sozialen Medien war die Wahrnehmung größtenteils positiv.

Haka ist das Wort der Maori für Tanz. Im Sport wird es allerdings als eine Art Kriegstanz interpretiert, die insbesondere vor Rugby-Partien stattfindet, um das gegnerische Team mit übertriebener Gestik und Mimik einzuschüchtern. Die Rugby-Nationalmannschaft Neuseelands greift seit 1884 auf dieses Ritual zurück. In Japan übrigens mit Erfolg: Neuseeland siegte und steht nun im Halbfinale.

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