Handbremse eingefroren? Diese Tipps helfen

Antonia Wallner
Freie Autorin

Der Winter kommt langsam, aber sicher. Mit den ersten richtig kalten Tagen fangen vor allem für Autofahrer die Probleme an. Ein häufiges Ärgernis: Die Handbremse friert ein. Kein Grund zur Verzweiflung, denn es gibt ein paar einfache Tricks, um sie wieder zu lösen.

Bei Minusgraden kann die Handbremse einfrieren. (Bild: Getty Images)

Nicht jeder hat zu Hause eine schöne warme Garage, in die er sein Auto bei Frost unterstellen kann. Viele sind gezwungen, ihr Fahrzeug draußen am Straßenrand abzustellen. Wer dann beim Parken automatisch die Handbremse anzieht, kann im Winter böse überrascht werden. Denn bei Minusgraden können die Wasseranteile im Radbremszylinder oder zwischen den Bremsbelägen und der Trommel, bzw. der Scheibe gefrieren. Ergebnis: Die angezogene Handbremse sitzt fest, der Autofahrer verzweifelt.

Bewegung und Wärme helfen

Wie lässt sich die eingefrorene Bremse wieder lösen? Eine bewährte Methode ist es, das Auto vorsichtig zu bewegen - also ganz langsam einige Zentimeter vor- und zurückzufahren. Diesen Vorgang nun so lange wiederholen, bis sich die Handbremse vollständig gelöst hat.

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Wer durch dieses Vorgehen Schäden an seinen Bremsen befürchtet, kann es mit Wärme versuchen. Dazu am besten einen einfachen Föhn benutzen und an die Räder halten, auf die die Bremse wirkt. Das sind in den meisten Fällen die Hinterräder. Nach ein paar Minuten sollten die Bremsen wieder so weit erwärmt sein, dass sie sich lösen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, legt im Winter beim Parken lieber gleich den Gang ein.

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