Herrlich ehrlich: Influencerin zeigt, wie viel Aufwand hinter dem perfekten Bild steckt

Angelika Zahn
Freie Journalistin

Ein perfektes Bild in drei Minuten? “Nicht möglich“, sagt Model und Influencerin Kimberly Douglas. Und zeigt auf ihrem Profil, dass oft zwölf Stunden Arbeit hinter einer Aufnahme stecken.

Influencerin Kimberly Douglas weiß, dass für perfekte Instagram-Bilder viel harte Arbeit erforderlich ist (Bild: Instagram/kihmberlie)

Ein schneller Klick und schon ist das Bild fertig? Oft wirken Fotos von Influencern so, als wären sie ganz unkompliziert und mühelos nebenbei entstanden. Dass das ein Irrglaube ist, zeigt das aufstrebende Model Kimberly Douglas, der auf Instagram unter ihrem Profilnamen @kihmberlie rund 95.000 Fans folgen.

Ihre Bilder sind immer perfekt: Mal steht die Schönheit vor einem Meer aus Rosen, die farblich perfekt auf ihr weich fließendes, langes Kleid abgestimmt sind. Mal gibt sie die Seventies-Disco-Queen vor einem Vorhang als lila Lametta. Mal räkelt sie sich vor unzähligen, bunten Luftballons.

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Kimberly macht alles selbst

Was nach High-Fashion-Kampagnen aussieht, ist in Wirklichkeit eine Eigenproduktion: Die Aufnahmen entstehen nicht etwa in einem professionellen Fotostudio, wo sich ein Team aus Fotografen, Stylisten und Dekorateuren darum kümmert, dass jedes Detail passt. Kimberly ist das alles in Personalunion und schießt die Fotos in ihrer kleinen Wohnung sogar per Selbstauslöser selbst.

Wie viel Arbeit hinter einem gelungenen Shot steckt, beweist sie in den “Behind the Scenes“-Bildern, die Schritt für Schritt zeigen, was für das perfekte Endergebnis alles nötig ist. Allein für den Aufbau der aufwändigen “Bühnenbilder“ benötigt die 23-jährige Kalifornierin oft mehr als zwölf Stunden. Wenn die Realisation überhaupt klappt: Oft muss sie eine Idee auch wieder verwerfen, weil die Umsetzung einfach zu kompliziert ist.

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Außergewöhnliches Ergebnis auch ohne großes Budget

So sympathisch: Auch die weniger gelungenen Fotos verheimlicht sie nicht vor ihren Fans, um noch besser zu verdeutlichen, dass das perfekte Bild eben nicht in drei Minuten entstehen kann – selbst wenn die Fotografierte ein professionelles Model ist.

“Ich konnte mir keinen Fotografen leisten, wollte aber Modelerfahrung sammeln und mein Portfolio aufbauen“, erzählt sie im Interview mit “Business Insider”. “Also habe ich angefangen, meine eigenen Fotos zu machen, und es hat sich sozusagen ein Eigenleben entwickelt." Sie wolle Menschen damit zeigen, dass man etwas Außergewöhnliches herstellen kann, “auch wenn man kein großes Budget oder teures Equipment hat."