Herzogin Meghan: Ihr Investment verärgert den Palast

Anna-Lisa Blank
·Lesedauer: 3 Min.

Herzogin Meghan hat in ein Startup investiert, das Kaffeegetränke herstellt. Im Palast ist man darüber nicht unbedingt erfreut. Doch bei diesem einen Fauxpas ist es nicht geblieben ...

  Herzogin Meghan
Herzogin Meghan

So langsam bekommt man einen Eindruck davon, wie Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, nach ihrem Rückzug als Senior Royals Geld verdienen wollen. Neben einem Deal mit dem Streamingriesen Netflix und dem Produzieren von Podcasts hat die ehemalige Schauspielerin nun ihr erstes privates Investment getätigt. Doch mit ihrer Investition in ein Wellness-Food-Startup hat sie offenbar für gehörig Rumoren im Palast gesorgt.

Herzogin Meghan zieht royalen Ärger auf sich

Zwar sind Meghan und Harry keine Senior Royals und somit auch nicht mehr im Namen von Queen Elizabeth, 94 unterwegs, dennoch hatte man zugesagt, auch nach dem Aussteigen "die Werte Ihrer Majestät weiterhin zu würdigen" und jenen entsprechend zu handeln. Mit Meghans erstem Investment scheinen diese Zusagen weitestgehend vergessen.

Wie ein Insider aus Palastkreisen gegenüber "Mirror" bestätigt, habe Meghans Investment in "ClevrBlends" "mehr als ein paar hochgezogene Augenbrauen" bei der Royal Family provoziert. Will heißen: Die Royals scheinen weder über Meghans Vorhaben informiert gewesen noch davon begeistert zu sein. Doch damit nicht genug.

Werbung für "ClevrBlends" verstößt gegen royale Etikette

Nicht nur Meghans Investment soll bei der Royal Family und Verantwortlichen negativ angekommen sein, auch die Art, wie sie das Hafermilch-Latte-Unternehmen jetzt zu pushen versucht, sorgt offenbar für mächtig Kopfschütteln.

So hatte die 39-Jährige ihrer Nachbarin Oprah Winfrey, 66, offenbar einen Präsentkorb vor die Tür gestellt - darin enthalten waren mehrere Pakete Kaffeepulver ihres Unternehmens. Die Talkmasterin veröffentlichte daraufhin ein Video auf Instagram, in dem sie die Produkte reichweitenstark bewirbt.

Der Kommentar dazu: "Ein kleines Geschenk von meiner Nachbarin M", gefolgt von einem Kronen-Emoji. Ein eindeutiger Hinweis auf Meghans Verbindung zur britischen Königsfamilie. Für die Royals offenbar ein Affront, mit dem die Zusage, die "Werte Ihrer Majestät weiterhin zu würdigen", eindeutig mit Füßen getreten wird. "Es ist schwer nachzuvollziehen, wie Emojis, die offensichtlich auf royalen Verbindungen hinweisen, die Werte der königlichen Familie respektieren", erklärt eine Quelle aus dem Umfeld des Palastes.

"Es ist ein Balanceakt"

Schon als feststand, dass Meghan und Harry von ihrer offiziellen Rolle zurücktreten würden, um "finanziell unabhängig" zu sein, war klar, dass es eine Gratwanderung werden würde. Was dürfen die beiden, inwiefern müssen sie sich weiterhin an Regeln halten? Eine schwierige Situation, die es so nie zuvor gegeben hatte. BS Prinz Harry + Meghan Markle

Ein Royal-Insider sagt dazu: "Es hat damals Versprechen gegeben, die Werte Ihrer Majestät und der Krone aufrechtzuerhalten. Es hieß, dass keine Partei ihre königlichen Verbindungen ausnutzen darf, um finanziell zu profitieren. Man dürfe unter keinen Umständen riskieren, die Krone in Verruf zu bringen." Ein guter Vorsatz, an den sich Meghan jetzt - gerade einmal wenige Monate später - offenbar nicht zu erinnern scheint. So der Vorwurf aus Palastkreisen.

Zugute halten muss man der ehemaligen Schauspielerin, dass nicht sie selbst das Kronen-Emoji gepostet hat, sondern Oprah Winfrey. Es ist davon auszugehen, dass die Ex-Talkmasterin den Text ihres Postings nicht mit Meghan abgesprochen hat. Dennoch ist es fragwürdig, so unverhohlen die eigenen (finanziellen) Interessen durchzusetzen.

Verwendete Quelle: Mirror