Herzogin Meghan: Kommt es jetzt zum Showdown mit ihrem Erzfeind?

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Ein düsterer Tag für Herzogin Meghan: Am 1. September 2021 wurde ihre Beschwerde gegen TV-Moderator Piers Morgan offiziell zurückgewiesen. Der Grund: Morgans Äußerungen sind von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan

Was ist passiert? Piers Morgan, 56, hat als Moderator der ITV-Sendung "Good Morning Britain" die Vorwürfe von Herzogin Meghan, 40, in ihrem explosiven Oprah-Interview gegen das britische Königshaus mit scharfen Worten in Zweifel gezogen. Vor allem über die Suizidgedanken der Herzogin ließ sich Morgan vor laufenden Kameras aus. Meghan hatte laut ITV Bedenken, wie sich Morgans Aussagen auf das Thema psychische Gesundheit sowie Menschen mit Suizidgedanken auswirken könnten und reichte Beschwerde bei der britischen Medienaufsichtsbehörde (Ofcom) ein.

Herzogin Meghan: Royal-Expertinnen vermuten eine neue Klage

Diese wurde nun zurückgewiesen. "Dies ist ein überwältigender Sieg für die freie Meinungsäußerung und eine überwältigende Niederlage für Prinzessin Pinocchio", freut sich Piers Morgan auf Instagram. Und Meghan? Sie bereitet laut Royal-Autorin Angela Levin bereits die nächste Beschwerde vor. "Ich denke, sie wird absolut wütend sein und ihre Anwälte bitten, zu sehen, was sie dagegen tun können", so Levin gegenüber "The Sun". "Sie kann es nicht verkraften, wenn jemand behauptet, sie habe nicht die Wahrheit gesagt. Denn bei ihr dreht sich alles um Mitgefühl, Verständnis und Fürsorge für die Menschen."

Weiter vermutet die Royal-Expertin: "Ich denke, zu sagen, dass das ein faires Urteil ist, gehört nicht zu Meghans Wortschatz. Sie ist eine sehr, sehr entschlossene Frau, deshalb ist sie auch so weit gegangen."

Mit ihrer Haltung ist Levin nicht allein, auch die Autorin Ingrid Seward glaubt an eine weitere Klage. "Sie hat diese sehr mächtigen Hollywood-Anwälte und die kämpfen gerne. Ich denke, sie werden ihr raten, sich zu wehren", verrät die Adels-Expertin.

Piers Morgan: Seine Äußerungen sind von der Meinungsfreiheit gedeckt

Ein Sprecher der britischen Medienaufsichtsbehörde begründet das Urteil wie folgt: "Dies war eine wohl abgewogene Entscheidung. Die Äußerungen von Herrn Morgan waren potenziell schädlich und beleidigend für die Zuschauer, und wir erkennen die starke öffentliche Reaktion darauf an. Aber wir haben auch das Recht auf freie Meinungsäußerung voll berücksichtigt. Nach unseren Regeln können Fernsehsender kontroverse Meinungen als Teil einer legitimen Debatte im öffentlichen Interesse einbeziehen, und die heftigen Anfechtungen von Herrn Morgan durch andere Redner lieferten den Zuschauern einen wichtigen Kontext."

Nichtsdestotrotz habe Ofcom den Sender ITV daran erinnert, "in Zukunft mehr Vorsicht walten zu lassen, wenn es um Inhalte geht, die psychische Gesundheit und Selbstmord behandeln."

Suizid Infobox

Verwendete Quellen: thesun.co.uk, twitter.com

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