Herzogin Meghan: Meghan reagiert empört auf Kritik an Wahl-Aufruf

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Herzogin Meghan ist entsetzt: Ihr Einsatz in der Politik und der Aufruf an die Amerikaner, zur Wahl zu gehen, wird heftig kritisiert.

  Herzogin Meghan
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Ist es wirklich so unangebracht, dass Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, die amerikanischen Bürger dazu aufrufen, ihre Stimme für einen neuen US-Präsidenten im Weißen Haus abzugeben? Zumindest stößt die Tatsache, dass sich das royale Paar politisch so klar positioniert, auf Kritik. Das wiederum verärgert Meghan.

Herzogin Meghan empfindet Kritik als "schwierig"

Zuletzt wandte sich sogar der republikanische Kongressabgeordnete Jason Smith, 40, an die Botschafterin Großbritanniens in den USA, Karen Pierce, 61: "Ich bin (...) besorgt über die jüngsten Kommentare des Herzogs und der Herzogin von Sussex zu den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten. Insbesondere angesichts internationaler Gespräche über ausländische Einmischung in unsere Wahlen und den Status des Herzogs als Gast der Vereinigten Staaten". Vor allem Prinz Harrys Äußerung, es sei "wichtig, dass wir Hassreden, Fehlinformationen und Online-Negativität ablehnen" sowie Herzogin Meghans Hinweis, "dass dies die wichtigste Wahl unseres Lebens ist", stoßen Smith auf.

Laut eines Insiders empfindet Meghan diese Kritik als "schwierig". Ihre Kommentare seien schließlich "nicht anders" als Botschaften von "anderen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Politikern, Philanthropen und Humanitären."

Royals sollen politisch neutral bleiben

Doch genau das trifft eben nicht zu. Harry und Meghan sind nicht wie andere prominente Persönlichkeiten, sondern nach wie vor Mitglieder der britischen Königsfamilie, wenn auch keine aktiven Mitglieder. Trotzdem wird erwartet, dass sie politisch neutral bleiben und nicht öffentlich über ihre Meinungen sprechen.

Meghan versteht das zwar, will sich aber offenbar nicht damit abfinden: "Sie empfindet es nun so und gesteht sich ein, dass sie, wie sie neulich schon sagte, vorsichtig sein muss, was sie sagt, und sie sich an das halten muss, was für nicht kontrovers gehalten wird. Selbst die Aufforderung an die Menschen, sich in den demokratischen Prozess einzubringen, sollte kein kontroverses Thema sein."

Wählen zu gehen und an die Menschen zu appellieren, ebenfalls zur Wahl zu gehen und damit für einen neuen Präsidenten zu sorgen, empfindet besonders Meghan als ihre bürgerliche Pflicht und soziale Verantwortung. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich die ehemalige Schauspielerin trotz Kritik auch in Zukunft nicht zurücknehmen wird.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, huffpost.com, twitter.com/RepJasonSmith