Darum musste Herzogin Meghan Pass und Schlüssel abgeben

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War Herzogin Meghan wirklich gefangen hinter den Palastmauern? Das Bild, das sie in ihrem Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey über ihr Leben als Mitglied des britischen Königshauses zeichnet, klingt zunächst befremdlich. Königliche Experten erklären, warum der royale Neuzugang nach der Hochzeit mit Prinz Harry buchstäblich einen Teil seiner Identität aufgeben musste.

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan

Kein Zugang zu Pass, Führerschein und Schlüsseln. Ein Szenario, das an Entführungsszenen in Hollywoodfilmen erinnert, bei dem einem fiktiven Opfer jegliche Fluchtmöglichkeit genommen werden soll. Für die ehemalige Schauspielerin Meghan Markle, 39, wird dieser bürgerliche Albtraum nach ihrem Eintritt in die britische Königsfamilie Realität. In ihrem Interview mit Oprah Winfrey, 67, das am vergangenen Sonntag (7. März 2021) im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde, erklärte die Frau von Prinz Harry, 36: "Als ich Teil dieser Familie wurde, das war das letzte Mal – bis wir hierherzogen – dass ich meinen Reisepass, meinen Führerschein und meine Schlüssel gesehen habe."

Herzogin Meghan: Hier scheiden sich die Wahrnehmungen

Ein Vorgang, der die Amerikanerin vermutlich beunruhigte und offenbar auch heute noch fernab des Palastes beschäftigt. Allerdings hatten all diese Maßnahmen auch Gründe, wie königliche Experten wissen. "Meghan musste ihren Führerschein gemäß den Sicherheitsregeln abgeben. Wenn sie alleine gefahren wäre, wäre sie nicht geschützt gewesen", erklärt der Historiker Robert Lacey gegenüber der BBC.

Der Palast setzt auf Sicherheit

Auch die Aushändigung ihres Passes diente vermutlich lediglich der sicheren Aufbewahrung des Dokumentes. "Man geht davon aus, dass die wertvollen persönlichen Dokumente der Royals in einem Safe aufbewahrt werden – unter dem Auge der gesamten Sicherheit des Palastes," berichtet Robert Finch, Vorsitzender der Pro-Monarchie-Gruppe "The Monarchist League of Canada."

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Bei Herzogin Meghan jedoch haben diese Security-Maßnahmen offenbar nachhaltig Eindruck hinterlassen. Für Robert Finch anscheinend ein wenig zu viel Drama: "Klingt so, als würde es zu Meghans Erzählung passen, gefangen und isoliert zu sein, aber es war wirklich Routine, und wahrscheinlich wäre ihr alles zugänglich gewesen, wenn sie es gewollt hätte."

Verwendete Quellen: bbc.co.uk

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