Herzogin Meghan: Wird sie Prinz Harrys Heimat für immer meiden?

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Herzogin Meghan hat seit dem Megxit keinen Fuß mehr auf britischen Boden gesetzt. Der Royal-Experte Robert Jobson stellt nun die Vermutung auf, die Frau von Prinz Harry könne der Heimat ihres Gatten für immer fernbleiben. Doch wie plausibel ist diese Annahme?

Herzogin Meghan
Wird Herzogin Meghan je nach Großbritannien zurückkehren? (Bild: Gala)

546 Tage ist es her, seit Herzogin Meghan, 40, und Prinz Harry, 37, offiziell ihre Tätigkeiten als Senior Royals für die Monarchie beendeten und sich ein neues Leben in den USA aufbauten. Seither ist viel passiert. Das Paar packte im Oprah-Interview über die Königsfamilie aus, Prinz Harry ist dabei, seine Memoiren zu schreiben und Tochter Lilibet Diana erblickte das Licht der Welt.

Sie hat bis heute weder ihren Großvater noch ihre Urgroßmutter Queen Elizabeth, 95, kennengelernt. Meghan hat seither keine Reise nach England angetreten. Der Royal-Experte Robert Jobson erklärt nun im Podcast "Royally Us", dass ein Besuch der einstigen Schauspielerin auch in Zukunft ausbleiben könnte. Doch wie plausibel ist die Vermutung?

Umgeht Herzogin Meghan den Konflikt mit den Royals?

"Ich bin mir nicht sicher, ob Meghan jemals wieder nach Großbritannien kommen wird, sie ist hier nicht mehr beliebt", so Robson im Podcast. Meghan und Harry freudestrahlend neben den Royals zu sehen, während sie im Hintergrund weitere Enthüllungsprojekte wie Bücher, Interviews oder gar Serien planen, "wirkt ein wenig heuchlerisch", so der Experte. Besonders in den vergangenen Tagen wurden immer wieder Spekulationen laut, dass Meghan ihren Mann zum Weihnachtsfest nach Windsor begleiten könnte. Auch über eine mögliche Taufe von Lilibet in Großbritannien wurde gemutmaßt. 

Fakt ist: Prinz Harry reiste bereits mehrfach zurück in seine Heimat. So flog er zur Trauerfeier seines Großvaters Prinz Philip, †99, und begleitete Prinz William, 39, zur Enthüllung der Diana-Statue. Meghan blieb aufgrund ihrer Schwangerschaft und der Geburt ihrer Tochter fern. Doch ein weiteres Fernbleiben der Herzogin von Sussex? Dafür mag es Argumente geben, wie Roberts sie ausführt: Ihre Unbeliebtheit beim Volk, das Oprah-Interview und allgemein ihr Einfluss auf Prinz Harry in den Augen der Kritiker. Allerdings – und diese Punkte dürfen nicht außer Acht gelassen werden – gibt es auch Argumente, die dagegen sprechen.

Diese Punkte sprechen gegen ein dauerhaftes Fernbleiben von Meghan

Ein ausschlaggebender Punkt ist Tochter Lilibet Diana. Prinz Harry wird seiner Familie, so tief die Risse auch sein mögen, sein zweites Kind vorstellen wollen. Aufgrund Meghans katastrophalem Verhältnis zu ihrem eigenen Vater ist Prinz Charles, 72, der einzige Großvater, den Lilibet und Archie, 2, haben. Auch die Cousins und Cousinen sollen Lilibet und Archie sicherlich treffen, sie könnten sogar als Puffer zwischen den erwachsenen Royals dienen. Dass Harry ohne seine Frau, aber mit seinen beiden Kindern nach England reisen wird, scheint allerdings wenig plausibel. Meghan würde nicht in Montecito zurückbleiben. 

Ein zweites Argument, dass nicht unter den Tisch fallen sollte: Harrys enge Verbindung zu seiner Großmutter. Auch wenn diese in den Medien durch den Dreck gezogen wurde, soll Queen Elizabeth im Juli keine Sekunde gezögert haben, um ihren Enkel direkt nach seiner Ankunft zu begrüßen. Darüber hinaus beschrieb die Monarchien im offiziellen Statement des Palastes, dass Harry und Meghan immer geliebte Mitglieder der Familie bleiben würden. Mehrfach soll sie mit den Sussexes über Videoanrufe telefoniert haben – auch nach dem Oprah-Interview. Es bedeutet nicht, dass die 95-Jährige das Verhalten ihres Enkels gutheißt, dennoch scheint es die Queen zu sein, die eine Verbindung erhalten will. Und da Herzogin Meghan zu Prinz Harry gehört, wird die Monarchin an Familienfesten wie Weihnachten wahrscheinlich nicht verlangen, dass Harry allein anreist. Ein gemeinsames Fest mit der Familie – vor allem nach Philips Tod – ist für die Queen sicherlich ein großer Wunsch. Hier kommt außerdem noch ein ganz entscheidender Faktor hinzu...

Lilibet konnte ihren Urgroßvater nicht mehr kennenlernen

Prinz Philip starb zwei Monate vor der Geburt von Lilibet Diana. Die Beziehung von Harry und der Queen und das Wissen, dass seine Großmutter 95 Jahre alt ist, wird in Harry den sehnlichen Wunsch geweckt haben, dass Lilibet wenigstens die Chance bekommt, die Monarchin kennenzulernen. Immerhin trägt Lilibet den Spitznamen ihrer Urgroßmutter. Auch hier: Dass Lilibet ohne ihre Mutter ins Königreich fliegen wird, scheint quasi unmöglich. Dass Queen Elizabeth eine Reise in die USA antritt, ist ebenso unwahrscheinlich.

Ein offizieller Auftritt der Sussexes beim Gang zum Weihnachtsgottesdienst oder gar das Privileg, beim kommenden Platin-Jubiläum neben der Queen zu stehen, mag allerdings ebenso abwegig klingen. Vermutlich werden es die beiden präferieren, die Familie hinter den Palastmauern zu treffen. Privat. Ohne Kameras.

(Verwendete Quellen: eigene Recherche, Podcast "Royally Us", mirror.co.uk)

Im Video: Herzogin Meghan und Prinz Harry - Das verraten sie über Archie und Lilibet in New York

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