Herzogin Meghan: Schwester Samantha will gegen sie vor Gericht ziehen

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Herzogin Meghan wird es offenbar niemals langweilig. Kaum tauchten im aktuellen Berufungsprozess mit dem Verleger "Associated Newspapers Limited (ANL)" E-Mails und SMS auf, die ihre bisher bestrittene Beteiligung an der Biografie "Finding Freedom" offenbarten, da meldet sich ihre Halbschwester Samantha Markle mit einer ernstzunehmenden Drohung.

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan
© Samir Hussein

Als im Jahr 2020 die Biografie "Finding Freedom" über Herzogin Meghan, 40, und Prinz Harry, 37, erschien, die der Öffentlichkeit angeblich ein Blick hinter die Kulissen ihrer Liebe, ihres Lebens als Teil der königlichen Familie und ihrem Entschluss zum Rückzug aus den royalen Pflichten gab, bestritten die Sussexes jegliche Beteiligung daran. Im Berufungsverfahren der "Associated Newspapers Limited (ANL)" gegen eine Klage der Herzogin allerdings tauchten jetzt E-Mails und SMS der Royal an ihren Kommunikationssekretär Jason Knauf auf, die sie durchaus indirekt als Informantin der Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand erscheinen lassen. Ein Skandal, der nun auch Meghans Halbschwester Samantha Markle, 56, erneut auf den Plan ruft.

Herzogin Meghan: Halbschwester Samantha prüft rechtliche Schritte

Die Amerikanerin ist der Ansicht, ihre berühmte Schwester habe die beiden Autoren mit falschen Informationen über ihre Person versorgt. Am 15. November 2021 soll sich Samantha Markle aus diesem Grund bereits mit einem Rechtsanwaltsteam zusammengesetzt haben, um über ein weiteres Vorgehen zu beraten. Wie sie selbst in einem Interview mit der "Sunday Times" behauptete, will sie Meghan wegen Verleumdung und Verletzung der Privatsphäre verklagen. "Ich spreche mit einem Anwalt in England und einem in den USA, da es unterschiedliche gesetzliche Fenster und unterschiedliche Probleme gibt," erklärte die 56-Jährige.

Samantha Markle dementiert Behauptungen in "Finding Freedom"

In "Finding Freedom" wird ein wenig schmeichelhaftes Bild von Meghans Halbgeschwistern Samantha und Thomas Markle Jr. 55, gezeichnet. Darin wird behauptet, die Geschwister hätten "die Highschool abgebrochen". Zudem habe die Frau von Prinz Harry "nie eine Beziehung zu einem von beiden" gehabt. Dem widerspricht Samantha und erklärt, sie hätten bis 2016 Kontakt gehabt. Als ihre Halbschwester Harry kennenlernte, sei dieser angeblich abgebrochen, wie sie der britischen Boulevardzeitung "The Sunday People" mitteilte. BS Prinz Harry + Meghan Markle

Samantha ärgert sich wohl auch vor allem über folgende Passage der Biografie: "Als Meghan mit Harry zusammen war, änderte Samantha ihren Namen zurück in Markle und begann eine Karriere, indem sie Geschichten schrieb, die sie an die Presse verkaufte". Dem widerspricht Markle vehement: "Sie sagte, ich hätte meinen Namen geändert, als sie Harry traf, aber ich habe meine Dokumente zur Namensänderung schon lange zuvor geteilt." Einen weiteren Vertrauensbruch entdeckte sie in diesem Satz: "Sie hatte das Sorgerecht für alle ihre drei Kinder von verschiedenen Vätern verloren." Diese Behauptung sei eine Lüge, so Samantha. Sie habe "nie das Sorgerecht für die Kinder verloren“.

"Sie wollte uns entfremdet und getrennt aussehen lassen"

Die Familie habe ein "normales Leben" geführt. Das hat sich offenbar mit Meghans und Harrys Heiratsplänen geändert: "Sie wollte uns entfremdet und getrennt aussehen lassen, um uns zu diskreditieren, da dies eine Ausrede war, um alle von der Hochzeit fernzuhalten," vermutet Samantha rückblickend.

"Ich erwäge, in den USA wegen Verleumdung zu klagen," so Samantha. "In Großbritannien ziehe ich eine Verletzung der Privatsphäre und des Datenschutzgesetzes heran, da das gesetzliche Zeitfenster für Verleumdung in Großbritannien nur ein Jahr beträgt."

Die Nachrichten an Jason Knauf seien eindeutige Beweise für ihre Verleumdung durch Meghan. "Alles, um diese Familie ruhig zu halten, war das Motto meiner Schwester. Es ist schrecklich."

Die durch die Veröffentlichung der E-Mails an ihren Kommunikationssekretär in die enge getriebene Herzogin indes hat inzwischen beim Berufungsgericht um Verzeihung gebeten: "Ich entschuldige mich beim Gericht dafür, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht an diesen Austausch erinnert habe. Ich hatte absolut nicht den Wunsch oder die Absicht, den Angeklagten oder das Gericht in die Irre zu führen."

Verwendete Quellen: thetimes.co.uk, Sunday People


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