Herzogin Meghan: "Suits"-Kollege hat "kein Interesse" an ihrem Oprah-Auftritt

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Herzogin Meghan und Prinz Harry gaben Oprah Winfrey ein sensationelles Enthüllungsinterview. Die Reaktionen darauf sind allerdings gespalten: Die einen lieben, die anderen hassen den Auftritt – oder haben einfach "kein Interesse" daran. Wie etwa Meghans "Suits"-Kollege Wendell Pierce.

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan

Was Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, am vergangenen Sonntag (7. März 2021) zur besten Prime-Time-Zeit im US-Fernsehen erzählten, schlägt internationale Wellen. Ist das britische Königshaus rassistisch? Wurde Meghan in ihrer schwersten Zeit nicht unterstützt? Und drehte Prinz Charles, 72, seinem Sohn wirklich den Geldhahn zu?

Fragen, die seither heiß in den Medien diskutiert werden – und für neue, dramatische Schlagzeilen sorgen.

Herzogin Meghan: Oprah-Interview eine Ablenkung in der Coronapandemie?

Das ist es auch, was Meghans einstiger "Suits"-Kollege Wendell Pierce, 57, am gestrigen Dienstag (9. März 2021) im Interview mit dem Radiosender LBC kritisierte. Meghans und Harrys Bomben-Interview erinnere ihn an Shakespeares berühmten Satz "Voll Lärm und Wut, die nichts bedeuten", so Pierce. Er merkte zudem an, dass das Gespräch eine Ablenkung inmitten der Coronapandemie sei. "Heute werden 3.000 Menschen in Amerika an Covid sterben. Ein paar hundert Menschen werden noch in dieser Stunde in Großbritannien sterben", sagte der Schauspieler.

Wendell Pierce
Wendell Pierce

Wendell Pierce findet Oprah-Interview "unsensibel und beleidigend"

"Es war ziemlich unsensibel und beleidigend [...]. Klatsch inmitten von so viel Tod. Ich denke, es ist unbedeutend", merkt der 57-Jährige an und betont, dass er damit "alle" kritisiere, einschließlich Winfrey, den US-Sender CBS, ITV, Harry, Meghan sowie den Palast. Die Monarchie sollte seiner Meinung nach nicht "in diese Art von Gespräch" verwickelt werden und sich stattdessen "auf den Todeskampf konzentrieren, in dem wir uns befinden".

Der Schauspieler erklärt sich auf Twitter

Wenige Stunden später meldet sich der Schauspieler auf seinem privaten Twitter-Account zurück – und versucht, seine Aussagen zu erklären. "Ich habe gerade entdeckt, dass meine Worte als Angriff benutzt werden. Gut gemacht, britische Presse", frotzelt Wendell Pierce. Er will nun für Klarheit sorgen: "Die britische Monarchie ist in meinen amerikanischen Augen archaisch. Wenn Sklaverei, Kolonialismus und Apartheid sie nicht dazu erzogen haben, dass sie rassistisch sind, haben sie in Geschichte versagt."

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In seinem Radiointerview betonte Pierce, seit 2019 keinen Kontakt mehr zu Herzogin Meghan zu haben. Auf Twitter erklärt er: "Ich hatte das Glück, Meghan persönlich zu sagen, dass ich ihr alles Gute wünsche. In Vorahnung auf dieses heillose Durcheinander habe ich ihr auch gesagt, dass sie in mir immer einen Freund haben wird. Dass ich kein Interesse an dem Interview hatte, ändert daran nichts."

"Ich wünsche Meghan alles Gute"

In einem dritten Tweet geht der Schauspieler auf den Vorwurf ein, er würde die Selbstmordgedanken seiner Ex-Kollegin verharmlosen. "In keiner Weise bin ich unsensibel gegenüber Selbstmord. Leider hat meine Familie den Schmerz erleiden müssen, jemanden durch Selbstmord zu verlieren", schreibt Pierce und stellt klar: "Ich wurde nie von 'Daily Mail' interviewt und ihre Geschichte manipulierte meine Worte in einem Radiointerview. Wie ich Meghan gesagt habe, unterstütze ich sie und wünsche ihr alles Gute."OPRAH-Interview: Analyse Teil 1

Wendell Pierce ist nicht der einzige "Suits"-Darsteller, der sich zu dem großen Oprah-Interview äußerte: Patrick J. Adams, 39, schoss bereits vor der Ausstrahlung scharf gegen das britische Königshaus und nahm "seine Freundin Meghan" in Schutz: "Suchen Sie sich jemand anderen zum Ermahnen, Beschimpfen und Quälen. Meine Freundin Meghan spielt nicht in Ihrer Liga."

Verwendete Quellen: twitter.com, dailymail.co.uk