Herzogin von Cambridge reagiert auf Artikel, der sie als ‚wütend, müde und gefangen‘ beschreibt

Kate brachte im Zuge ihrer royalen Arbeit ein Fotografieprojekt heraus. (Kensington Palace)

Die Herzogin von Cambridge hat bestritten, dass sie “wütend” sei und sich “müde und gefangen” fühle, wie es Berichte behaupten. Der Grund dafür soll das Mehr an Arbeit sein, die die Königsfamilie als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie zu bewältigen hat.

In den vergangenen Wochen konnte man Kate und ihren Mann William häufig in Zoom-Meetings sehen, wo sie mit verschiedenen Arbeitern sprachen, die an vorderster Front gegen das Virus kämpfen.

Die dreifache Mutter (38) muss in diesem Jahr im Vergleich zum letzten Jahr mehr arbeiten, was an den Terminen liegt, die im Planer des Hofes eingetragen sind. In einem aktuellen Artikel lobte das Magazin Tatler sie, da sie nach einem schwierigen Jahr für die Königsfamilie immer „ruhig war und lächelte“.

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Aber Tatler zitierte auch eine Freundin der Herzogin, die gesagt haben soll: „Kate ist total wütend wegen der ganzen Arbeit. Natürlich lächelt sie und kleidet sich entsprechend, aber sie will das nicht.“ „Sie fühlt sich müde und eingesperrt. Sie arbeitet so hart wie eine Top-Geschäftsführerin, die permanent eingespannt wird und dabei weder von Hilfen noch von viel Urlaub profitieren darf.“

Kensington Palace schreitet ein

Das hatte eine ungewöhnliche Gegenreaktion des Kensington Palastes zufolge, in dem das Herzogspaar von Cambridge ihre Büros und ihre Zuhause in London haben. In einer Stellungnahme des Palastes hieß es: “Diese Geschichte ist voller Ungenauigkeiten und falscher Fakten, und wurde vor Veröffentlichung nicht dem Kensington Palast vorgelegt.“

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Laut ITV erwiderte ein Sprecher von Tatler: „Der Kensington Palast wusste seit Monaten, dass wir die Coverstory über „Katharina die Große“ veröffentlichen wollten und wir hatten sie um Zusammenarbeit gebeten. Es ist absolut unrichtig, dass sie behaupten, sie hätten nichts davon gewusst.“

Es ist für Nachrichtensender und –Agenturen üblich, vor Veröffentlichung einer Story ein Recht auf Gegendarstellung einzuräumen.

Mehr Arbeit für Kate und William

Seit sich das Vereinigte Königreich aufgrund des Coronavirus-Ausbruches im Lockdown befindet, wohnen Kate und William in Anmer Hall, ihrem Zuhause in Norfolk, in dem sie ihre Kinder zu Hause unterrichten.

Sie haben den Schwerpunkt ihrer üblichen royalen Arbeit verlegt und konzentrieren sich ganz auf die Bewältigung der Pandemie. Das schließt vor allem die psychische Gesundheit der Briten ein, die ganz vorne mit gegen das Virus kämpfen oder unermüdlich arbeiten müssen. 

Aufgrund der Entscheidung von Prinz Harry und Meghan Markle, ihre Ämter als Royals niederzulegen, ist es nun nicht zu vermeiden, dass für die beiden mehr Arbeit anfällt.

Die ganze Cambridge-Familie ist während des Lockdowns involviert. (Comic Relief/BBC Children in Need)

Kate und William sind eingesprungen, um Lücken zu schließen

Der Familie fehlt außerdem mit Prinz Andrew ein weiterer arbeitender Royal, denn dieser war bis auf weiteres im November zurückgetreten.

Prinz Charles und seine Frau Camilla kommen nun vielen ihrer Verpflichtungen online nach, aber die beiden sind auch in einem Alter, indem sie zur Risikogruppe von Menschen gehören, die durch COVID-19 besonders gefährdet sind. Charles (71) wurde im März positiv getestet, aber zeigte nur leichte Symptome. Camilla (72) wurde negativ getestet.

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Die Königin hält sich gemeinsam mit ihrem Mann Prinz Philip im Schloss Windsor auf. Im Alter von 94 und 98 Jahren müssen die beiden besonders aufpassen, dass sie ihre Gesundheit nicht gefährden.

Kate und William sind eingesprungen, um diese Lücken zu schließen und haben in den letzten Wochen bei gemeinnützigen Organisationen in ganz Großbritannien angerufen, waren Bingo-Moderatoren für Spiele in Altenheimen und haben die Minute für die psychische Gesundheit ins Leben gerufen, die von Radiosendern ausgestrahlt wurde.

Kate hat außerdem ein Fotografieprojekt ins Leben gerufen, von dem sie hofft, dass es die Stimmung und die Gefühle des Landes während der Pandemie festhalten wird.

Rebecca Taylor