Hochzeitsnachtwunsch einer Braut schockiert Bräutigam

Ein zukünftiger Bräutigam hat im Internet um Rat gefragt, nachdem seine zukünftige Braut ihn mit einem ganz besonderen Wunsch in Sachen Sex schockiert hat.

Eine künftige Braut hat ihren Freund gefragt, ob er in der Hochzeitsnacht an einer bizarren Familien-Sex-Tradition teilnehmen wolle. (Symbolbild: Getty Images)

Der 23-Jährige hat, wenn alles „planmäßig“ verläuft, vor, seine 23-jährige Freundin Anfang nächsten Jahres zu heiraten. Allerdings hat sie ihn vor ein paar Tagen absolut überrascht, als sie ihn fragte, ob er an ihrem großen Tag an einem traditionellen Familienritual teilnehmen möchte. 

Er erklärte in einem Thread bei Reddit, dass seine zukünftige Frau eine große Familie habe. Zu dieser habe sie ein sehr enges Verhältnis, was für ihn manchmal schwierig sei, denn seine Familie sei recht klein.

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Ihm fiel seit ihrer Verlobung merkwürdigerweise auf, dass die Cousins manchmal Witze über ihre Hochzeitsnacht machten. Er fand das komisch, denn er und seine Verlobte leben zusammen und schlafen auch schon miteinander.

“Alte Tradition” steht im Raum

Ein paar Abende zuvor hatte seine Freundin ihm gesagt, dass sie kein Zimmer für die Nacht nach ihrer Hochzeit mieten müssten, da sie im Haus ihrer Eltern übernachten wolle.

Er dachte sich nichts dabei, da sie sowieso gerade für ein Haus sparten, aber er vermutete auch, dass mehr hinter der Geschichte steckte. „Sie erzählte mir, dass es für die Hochzeitsnacht in ihrer Familie eine ganz alte Tradition gebe“, erklärte er.

„Mann und Frau gehen gemeinsam ins Schlafzimmer und „vollziehen“ die Ehe. Der Rest der Familie wartet vor der Tür, so dass sie ihnen applaudieren und gratulieren können, wenn sie aus dem Zimmer kommen. Dann wird ein Stück aus dem Bettlaken herausgeschnitten und an einen großen Wandschmuck genäht, der sich im Besitz der Mutter meiner Freundin findet.“

Der Mann hielt das für ziemlich abschreckend und erzählte weiter, dass seine Freundin ihm gesagt hätte, dass sie nicht wirklich die Ehe vollziehen müssten, wenn er sich dabei nicht wohlfühlte. Sie könnten einfach „so tun als ob.“

Der Mann nennt seine zukünftige Ehefrau sein “Leben”, aber fragte um Rat, wie er mit ihrer Familientradition umgehen solle. Foto: Getty Images

„Jesus, eine Familien-Sex-Decke?”

„Ich möchte damit nichts zu tun haben. Ich bin total ausgeflippt und habe ihr gesagt, dass ich sowas auf keinen Fall vor ihrer ganzen Familie machen will”, sagte er.

“Als ich von einem Spaziergang zurückkam, bei dem ich den Kopf freibekommen wollte, wirkte sie merklich enttäuscht und scheint es noch immer zu sein. Sie hat außerdem dazu ihrer Familie SMS geschrieben, denn ich habe eine Nachricht von ihrer Mutter erhalten, in der sie mir sagt, dass ich noch nicht verstehen würde, wie wichtig Familie und Tradition sei. Diese Tradition gebe es schon länger, als ich auf der Welt bin.“

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Der Mann nannte seine zukünftige Ehefrau sein “Leben”, aber fragte um Rat, wie er mit ihrer Familientradition umgehen solle. „Jesus, eine Familien-Sex-Decke? Ich hoffe, die ist nur Dekoration und die Großmutter schläft nicht darauf“, schrieb jemand.

Konstruktives Feedback

„Ich glaube die Chancen stehen sehr gut, dass du eh keinen hochbekommst und die Ehe nicht vollziehen kannst, wenn du daran denkst, wie Oma mit einem Glas an der Tür lauscht und Cousin Billy durch das Schlüsselloch lugt“, so jemand anderes.

“Und sie würden Sex im Familienschlafzimmer haben. Tatsächlich im Bett der Eltern, während die Eltern draußen stehen und zuhören. Das ist echt krank“, sagte jemand anderes.

Eine Person versuchte, konstruktives Feedback zu geben: „Kläre es unbedingt vor der Hochzeit, denn dadurch werden die Regeln und dein Wohlergehen für die ganze Ehe festgelegt. Du wirst immer tun müssen, was ihre Familie will, wenn du sie damit durchkommen lässt.“

Sarah Carty