Hohn & Spott: Microsoft macht sich über Apple lustig

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
(Bild: REUTERS/ Mike Blake)

In einem Werbespot für sein neues Laptop Surface 2 macht sich Microsoft über Apples Mac Book lustig. Um es auf die Spitze zu treiben, hat der Konzern einen Mann mit einem ganz besonderen Namen engagiert.

Kampf der Giganten: Dass große Konzerne Werbung nutzen, um Mitbewerber zu verspotten, ist derzeit groß in Mode. Erst kürzlich hatte sich Ebay über Amazons Prime Day lustig gemacht und auf Server-Abstürze wie in 2018 gehofft. Dann wolle man den Kunden zum „Crash Day“ Sonderrabatte gewähren, hieß es.

Nun trommelt Microsoft in einem Werbevideo für sein neues Laptop Surface 2. Als Hauptdarsteller dafür hat der Technikriese einen Mann mit einem ganz besonderen Namen engagiert: Herrn Mackenzie „Mac“ Book.

Zu Beginn des Werbefilms wird das neue Laptop gezeigt, und ein Sprecher erklärt: „Das ist das Surface Laptop 2 und das ist eine real existierende Person mit dem Namen Mackenzie Book.“ Der Herr betritt die Szene und stellt sich vor: „Hi, ich bin Mac Book.“

Auf einer Couch sitzend vergleicht „Mac Book“ dann Apples Mac Book mit dem Surface 2. Der Sprecher fragt, welcher der beiden Computer, länger durchhält oder schneller ist. Die Antwort von Mac Book lautet natürlich stets: Das Surface 2. Der Sprecher kommentiert die Antworten süffisant mit „Interessant!“, „Echt jetzt?“ und „Erstaunlich!“.

Um dem ganzen die Krone aufzusetzen fragt der Sprecher schließlich: „Welches der beiden hat den besseren Touch Screen?“. Und Mac Book antwortet: „Das Surface hat den besseren Touch Screen, weil nur es einen Touch Screen hat.“

Der Sprecher: „Oh, ja, stimmt! Macs haben ja keinen Touch Screens.“

Schließlich endet der Spot(t), indem Mackenzie zum Besten gibt: „Du solltest dir ein Surface holen. Glaub mir, ich bin Mac Book.“

Immer wieder duellierten sich große Konzerne in der Vergangenheit mit vergleichender Werbung – sehr zur Erheiterung der Kundschaft. Auf einer Wikipedia-Liste finden sich etliche Namen großer Unternehmen, darunter beispielsweise McDonald’s vs. Burger King, Praktiker vs. Obi und Audi vs. Mercedes.

In Deutschland ist vergleichende Werbung seit dem Jahr 2000 erlaubt.

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