Howdie, Neighbor: Twittertrend sorgt für absurde Begegnungen mit "Nummernachbarn"

Nicht immer kommt das ungewollte Angeschriebenwerden so gut bei den Empfängern an. (Quelle: Twitter)

Es ist ein Trend, der noch aus Zeiten der SMS stammt. Man schickt eine Nachricht an seine “number neighbors”, die Nummernnachbarn also, deren Telefonnummer am Ende eine Zahl niedriger oder höher ist, als die eigene. Die Reaktionen darauf sind manchmal so absurd und witzig, dass die Screenshots der Unterhaltungen gerade unter dem Hashtag #numberneighbor zum Twitter-Trend in den USA werden.

Die benachbarten Nummern sorgen für ungeahnte Begegnungen. Könnte das die Lösung für Amerikas extrem zerstrittene und aufgeteilte Nation sein? Fremde begegnen sich zufällig per Nachricht und überwinden alle Gräben? Nun vielleicht nicht ganz. Denn weil es nun mal das Internet ist, ist von herzerwärmenden Freundschaften über zufällige Wiedervereinigungen bis hin zu heftigsten Beschimpfungen alles dabei.

Einige der älteren Semester haben keinen Sinn für den neuen Trend und antworten recht ruppig: “Diese dummen Teenager haben immer irgendeinen Unsinn im Kopf. Such Dir lieber einen Job und hör auf, mir zu schreiben.”

Bei einigen Nummernachbarn dürfte der Schreiber drei Kreuze gemacht haben, dass es sich nur um virtuelle Nachbarschaft handelt und nicht um echte.

Die Zufallsbegegnungen können aber sogar in echter Freundschaft enden, wie in diesem Fall.

Und mancher findet sogar tatsächlich, dass der Austausch einige von Amerikas größten Problemen lösen kann.

Manche Nummer-Nachbarn schmieden auch schon große Pläne zusammen und wollen beim Sturm auf das geheimnisumwitterte “Area 51” mitmachen.

Bei allen Möglichkeiten, die das Internet bietet, ist es manchmal doch am schönsten, auf Bekannte aus der echten Welt dort zu treffen, wie es bei diesen Nummernnachbarinnen passiert ist.

Und manchmal sorgt das Internet auch für sehr überraschende Momente, wie für diesen jungen Nummernachbarn.

Wer allerdings nicht ganz im Vollbesitz seiner mentalen Kapazitäten unterwegs ist, dem kann es schon mal passieren, dass er sich vertippt und am Ende eine ziemlich absurde Unterhaltung mit sich selber führt.

Auf das deutsche Twitter ist der Trend bisher noch nicht übergeschwappt, aber noch ist der Sommer ja auch nicht vorbei.