Immer der Nase nach: Dufte Männergeschenke

Yahoo Lifestyle



Dufte Auftritte zu jedem Anlass
Der perfekte Herrenduft ist laut Elmar Keldenich, Geschäftsführer des deutschen Parfümerieverbandes, weniger vom Typ abhängig, sondern viel mehr vom Anlass. Daher sollte ein Mann von Welt auf jeden Fall mehrere Düfte besitzen. Das Klischee des überloyalen Mannes, der – einmal zufrieden – jahrzehntelang nicht mehr von seinem Standard-Odeur abrückt, ist also ein alter Hut – oder sollte es zumindest sein.

Im Büro ist ein klassisches, unaufdringliches Parfum Pflicht. Zu schwere, süße oder sehr spezielle Düfte sind hier fehl am Platz. Auf Nummer sicher gehen Sie mit frischen, leichten Citrus-Noten und dezenten Klassikern, wie zum Beispiel „Allure Homme Sport“ von Chanel oder „Armani Code Homme“.

Kontrast zum Ausgehen: Nachts sind zwar alle Kater grau, riechen dafür umso leckerer.  Tragen Sie mit auffälligem oder gar exzentrischem Duft ruhig dicker auf. Der legendäre Klassiker „Fahrenheit“ von Dior, übrigens das einzige Herrenparfum mit Feilchenblättern, oder das neuere „Gucci Guilty pour Homme“ lassen Sie auch im Dunkeln unwiderstehlich wirken.

Die Top-Düfte 2011
Ein revolutionärer Duft hängt lange in der Luft: Das allseits bekannte „4711“ zum Beispiel gibt es bereits seit über 200 Jahren, dieses Jahr frischte man die Linie mit einem Relaunch auf. Das 1882 kreierte „Fougère Royale“ aus dem Hause Houbigant gilt als Grundlage für eine ganze Reihe überaus erfolgreicher sogenannter „Fougère-Düfte“, wie uns Duft-Profi Elmar Keldenich verrät. Darunter: „Le Male“ von Gaultier oder der Davidoff-Evergreen „Cool Water“. Außer diesen beiden sind noch folgende Klassiker auch dieses Jahr wieder unter den absoluten Top-Sellern: „Allure Homme Sport“ von Chanel, „Armani Code Homme“ und „Boss Bottled“.

Bei den neueren Kreationen sind „1 Million“ von Paco Rabanne, „Gucci Guilty pour Homme“, „Bleu de Chanel“ und „Armani Code Homme Sport“ die Lieblinge der Herren.

Es liegt was in der Luft

Erst in der Verbindung mit dem individuellen Eigengeruch entwickelt ein Parfum sein endgültiges Aroma. Aber selbst wenn Sie auf Geschenkejagd sind, sollten Sie stets auf der Haut und nicht auf einem Papierstreifen testen. Um nicht als wandelndes Potpourri zu enden, treffen Sie am besten zunächst eine engere Auswahl. Mehr als drei bis vier verschiedene Düfte könne unsere Nase ohnehin nicht aufnehmen, erklärt Expertin Tanja Stephani von Douglas: „Zur Neutralisierung an der eigenen unparfümierten Haut oder Kaffeebohnen (!) riechen“. Letztere gehören in guten Parfümerien mittlerweile zur Grundausstattung. Elmar Keldenich vom Parfümerieverband rät außerdem, sich Zeit zu nehmen. Am Anfang rieche man nämlich nur Kopfnote und Alkohol, das gesamte Aroma entwickle sich erst nach ca. 20 Minuten.