Instagram-Protestbewegung: Kim Kardashian und Kylie Jenner teilen Petition

In ihren Instagram-Storys teilten Kim Kardashian (links) und ihre jüngere Schwester Kylie Jenner eine Petition, die die Social-Media-Plattform zurück zu ihren Wurzeln bringen soll. (Bild: 2020 Getty Images/Frazer Harrison)
In ihren Instagram-Storys teilten Kim Kardashian (links) und ihre jüngere Schwester Kylie Jenner eine Petition, die die Social-Media-Plattform zurück zu ihren Wurzeln bringen soll. (Bild: 2020 Getty Images/Frazer Harrison)

Aktivismus für Influencer: Weil Instagram sich in ihren Augen zu sehr dem Konkurrenten TikTok angleiche, sehen Stars wie Kim Kardashian und Kylie Jenner dringenden Handlungsbedarf. Die US-Stars teilten eine Online-Petition, die klare Forderungen an das Mutterunternehmen Meta stellt.

Kim Kardashian und Kylie Jenner wollen Instagram zu, nun ja, Instagram machen. Auf ihren jeweiligen Profilen teilten beide Schwestern eine Petition, die vor Kurzem von der Fotografin und Influencerin Tati Bruening unter dem Nutzernamen "illumitati" ins Leben gerufen wurde. Die Forderung: Instagram soll aufhören, den aufstrebenden Rivalen TikTok zu imitieren.

Unter dem Motto "Make Instagram Instagram again" heißt es in dem Beitrag, den Kardashian und Jenner in ihre Storys übernahmen: "Hört auf, TikTok sein zu wollen, ich will nur süße Fotos von meinen Freunden sehen." In den vergangenen Monaten hatte Instagram zunehmend Features eingeführt, die den TikTok-Funktionen ähneln - darunter Reels, eine Art von Kurzvideos.

Zurück zu den Wurzeln von Instagram

Eine von Bruening begründete Petition auf der Aktivismus-Webseite "Change.org" konnte bis zum Mittwochmorgen bereits über 180.000 Unterschriften sammeln. Unter anderem wird dort dazu aufgerufen, den Feed wieder chronologisch zu ordnen und einen Algorithmus einzuführen, der Fotos - und nicht Videos - bevorzugt.

"Gehen wir zurück zu den Wurzeln und erinnern wir uns daran, dass die Absicht hinter Instagram war, Fotos zu teilen", besagt ein Auszug der Petition. Zudem sei es an der Zeit, die App nach den Wünschen der sogenannten Content Creators auszurichten - also derjenigen Nutzerinnen und Nutzer, die mit Instagram Geld verdienen.

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