Jahrestag der Tragödie: Alec Baldwin gedenkt der getöteten Kamerafrau Halyna Hutchins

Schauspieler Alec Baldwin (64) gedachte am 21. Oktober des schrecklichen Zwischenfalls, der vor einem Jahr Halyna Hutchins (42) das Leben kostete.

Keine Schuldzuweisungen

Der Star postete auf Instagram ein Foto der Kamerafrau und schrieb darunter nur "Heute vor einem Jahr…" An dem Tag hatte der Darsteller bei den Dreharbeiten zu 'Rust' eine Requisitenpistole auf die Kamera gerichtet, die unbegreiflicherweise mit scharfer Munition geladen war. Ein Schuss löste sich und tötete Halyna und verletzte den Regisseur Joel Souza. Der Amerikaner, der als Produzent für den Western tätig war, einigte sich vor Kurzem außergerichtlich mit dem Ehemann der gebürtigen Ukrainerin. Dieser machte deutlich, dass er nicht glaubt, dass der Hollywoodstar wissentlich den Schuss löste. "Ich habe kein Interesse an Schuldzuweisungen oder Schuldzuweisungen (an die Produzenten oder Mr. Baldwin). Wir alle glauben, dass Halynas Tod ein schrecklicher Unfall war."

Alec Baldwin könnte noch vor Gericht landen

Trotzdem könnte Alec Baldwin immer noch ein Prozess drohen, denn die Staatsanwältin von Santa Fe, wo der Film gedreht wurde, möchte ihn weiterhin zur Verantwortung ziehen. "Am Jahrestag der Tragödie am Rust-Filmset in Santa Fe County ist Staatsanwältin Mary Carmack-Altwies weiterhin entschlossen, den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und Antworten für die Gemeinde zu finden", sagte Staatsanwaltssprecherin Heather Brewer in einem Statement am Freitag. "Sobald die Bezirksstaatsanwältin den vollständigen Bericht des Sheriffs von Santa Fe County erhält, werden sie und ihr Team aus professionellen Anwälten und Ermittlern alle Beweise gründlich prüfen und eine wohlüberlegte Entscheidung darüber treffen, ob sie Anklage gegen die Beteiligten erheben wird. Niemand steht über dem Gesetz, und jedes Opfer hat Gerechtigkeit verdient." Alec Baldwin muss also weiterhin Konsequenzen fürchten.

Bild: Kristin Callahan/ACE PICTURES/INSTARimages.com