Janni Hönscheid: Die werdende Mutter will einen Neuanfang

·Lesedauer: 2 Min.

Wer sich auf Social Media allzu offen gibt, der bekommt oft die dunkle Seite von Instagram und Co zu spüren. Janni Hönscheid (30) nimmt seit jeher kein Blatt vor den Mund. Die Profi-Surferin befindet sich mit ihrer Familie auf einer langen Reise zu sich selbst, während sie mit Kind Nr. 3 schwanger ist. Da hagelt es auch schon mal schroffe Kommentare.

"Tolle Familie, super Schlagzeilen"

So erzählte die Frau von Moderator Peer Kusmagk (46) jetzt, dass ihr jemand geschrieben habe: "Hast du noch alle Latten am Zaun?" Diese wenig einfühlsame Frage wurde ihr ausgerechnet nach einem offenen Posting gestellt, in dem sie gestand, dass sie wie auch ihr Mann in der Vergangenheit mit Alkohol, Drogen und Essstörungen zu kämpfen hatte. Der Grund: ein Trauma aus ihrer Kindheit. Ihr Bruder starb mit nur drei Jahren, die Tragödie belastete die gesamte Familie. Sie habe gelernt, den Schein zu wahren, schrieb Janni. "Doch es war verleitend dazu als Glück somit zu definieren mit dem was andere als Glück verstanden: den perfekten Körper, erfolgreich im Job, tolle Familie, super Schlagzeilen."

Janni Hönscheids wilder Garten

Jetzt sieht sie die Dinge anders, wie sie im 'RTL'-Interview verriet: "Ich habe das Gefühl, in den letzten zwei Monaten habe ich mich total verändert." Das zeigt sich schon auf Social Media, wo sie nach mehreren Wochen Urlaub in Costa Rica ihren Namen in 'The Happy Tribe' änderte. Das löste dann auch die wütende Nachricht aus, die ihr eine Followerin schickte.

Doch Janni nutzte diese Wut für sich selbst, wie sie dann schrieb. "Ich dachte darüber nach, wie dieser Zaun wohl aussehen würde für mich. Und über all die Menschen, die ich kenne, die alles dafür geben, alle 'Latten am Zaun' zu haben, so dass nach außen hin alles gut und ordentlich aussieht, ganz egal wie es hinter diesem Zaun ist." Sie selbst sieht sich in einem verwilderten Garten, in dem Schmetterlinge herumfliegen. Und einfach so hatte Janni Hönscheid aus dem Hater-Spruch etwas Positives gemacht.

Bild: Jörg Carstensen/picture-alliance/Cover Images

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