Januar-Blues: Was steckt hinter dem saisonalen Stimmungstief?

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Januar-Blues: Was steckt hinter dem saisonalen Stimmungstief?

Zu Jahresbeginn packt viele der Januar-Blues - doch was steckt dahinter?.

Mit dem Begriff bezeichnet man ein von äußeren Umständen ausgelöstes saisonales Stimmungstief, welches sich auf unsere Denkmuster und Gefühle auswirkt. Symptome sind Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit und generell wenig Energie.

Dies ist für den Januar ziemlich normal - der Monat fühlt sich leer und dunkel an nach all den bunten Lichtern zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel. Hier sollte man sich jedoch den alten Spruch "Weine nicht weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es schön war!" in Erinnerung rufen.

Es mag tröstlich sein, dass man nicht allein mit dem Januar-Blues ist – die wenigsten sind gegen ein Tief zum Jahresbeginn gefeit.

Während das Phänomen mit einem erhöhten Schuldenberg und Angst vor der Rückkehr zur Arbeit weltweit verbreitet ist, steigen die Fälle wegen des kalten schlechten Wetters und der Dunkelheit auf der nördlichen Halbkugel ganz besonders stark an.

Ein Hoffnungsschimmer: Bei den meisten verfliegt der Januar-Blues nach ein paar Wochen ganz von selbst. Es ist in der Regel nicht nötig, sich ärztlich behandeln zu lassen.

Sollte dies jedoch nicht der Fall sein und sich die dunklen Gedanken verschlimmern, so könnte eine handfeste Winterdepression dahinter stecken. Dabei handelt es sich um eine krankhafte Depression, die in der Biologie des Einzelnen angelegt ist. Sie dauert wesentlich länger und kehrt fast immer alljährlich zu jeder dunklen Jahreszeit zurück.

In diesem Falle sollte man sich Hilfe suchen, denn auch unter der Winterdepression muss niemand leiden: Es gibt mehrere Behandlungsmöglichkeiten, etwa Lichttherapie, in der mittels künstlichem Tageslicht der Vitamin-D-Spiegel erhöht wird.

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