Jesse Cooper widerte sein eigenes Gewicht an, weshalb er sich entschloss, sein Leben zu ändern - und 63 Kilo zu verlieren

Nachdem Jesse Cooper lange mit seinem Gewicht zu kämpfen hatte, krempelte er sein Leben mit gesunder Ernährung und regelmäßigem Training um. (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jesse Cooper)

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Jesse Cooper ist 1,77 m groß und wiegt 77 Kilogramm. Im Jahr 2015 begannen sein Gewicht und sein Lebensstil, ihn „anzuwidern“ und er entschied sich, zukünftig gesünder zu leben. Dies ist die Geschichte seiner Gewichtsabnahme.

Jesse Cooper vor und nach dem Abnehmen. (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jesse Cooper)

Der Wendepunkt

Solange ich denken kann, war ich übergewichtig oder fettleibig. Ich war immer das „fette Kind“ in der Schule. Obwohl alle meine Freunde und meine Familie mir sagten, dass mein Gewicht zu einem ernsthaften Problem wurde, zuckte ich nur mit den Schultern.

Ich war 23, als ich mich entschied, mein Leben zu ändern. Meine Ernährungsgewohnheiten waren so schlimm geworden, dass ich mehrmals am Tag Fast Food aß und nichts außer Softdrinks trank. Ich hasste es, morgens aufzuwachen, weil ich mich angewidert und unmotiviert fühlte. Schließlich stellte ich mich der Sache und sagte mir: „Jetzt oder nie, jetzt wird nicht mehr aufgeschoben.“

Gewichtstraining half Cooper, besser in Form zu kommen. (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jesse Cooper)

Die Änderungen

Als ich anfing, hatte ich wirklich keine Ahnung, was ich tat. Ich hatte eine Mitgliedschaft bei Planet Fitness und ich machte jede Menge Cardioübungen. Erst als ein Freund von mir, der auch dort zum Abnehmen trainierte, mir half, Gewichtstraining in meine Routine zu integrieren, begann ich, abzunehmen. Im ersten Jahr wusste ich nicht wirklich so genau, was ich tat. Ich ging eher gelegentlich ins Fitnessstudio und änderte meine Essgewohnheiten, indem ich Limonade und Fast Food wegließ.

Ich begann, ernsthaft zu recherchieren und lernte etwas über Makronährstoffe (Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß) und IIFYM („Alles essen, wenn es in dein Konzept passt“), was im Wesentlichen eine Diät ist, bei der ich essen kann, was ich will, solange ich innerhalb meiner erlaubten Makronährstoffe für den Tag bleibe. Sobald ich dieses Wissen hatte, sah ich immer mehr Fortschritte.

Zu diesem Zeitpunkt kochte ich zu Hause und ging nie zum Essen aus. Ich achtete auch auf die Nährwertkennzeichnungen auf der Rückseite aller Lebensmittel, die ich aß, und wog mein Essen, so dass ich eine genaue Portionsgröße erhielt und genau wusste, was ich in meinen Körper steckte. Zu der Zeit wechselte ich auch das Fitnessstudio von Planet Fitness zu meinem örtlichen YMCA, das brachte eine echte Veränderung. Der Zugang zu einer größeren Auswahl an Hanteln und Trainingsgeräten brachte mir genau das, was ich brauchte, um mit meinem Gewichtsverlust voranzukommen. Ich fing an, mit verschiedenen Arten von Trainingsroutinen zu experimentieren.

Nachdem ich mich an das Krafttraining gewöhnt hatte, konnte ich mehr und mehr Übungen in meine Routine einbauen.

Mit einem ausgewogenen Ernährungsplan sowie schweißtreibenden Kraft- und Cardioübungen begann ich, eine dramatische Veränderung in meinem körperlichen Erscheinungsbild zu sehen.

Zunächst war der Wechsel definitiv schwierig. Sich an Junk Food und Tonnen von Zucker zu gewöhnen und dann eine komplette 180-Grad-Drehung zu machen, würde jeden abschrecken. Es hat ein wenig gedauert, aber mein Körper hat sich an die Veränderung gewöhnt und fühlte sich viel besser, sobald er die Nahrung erhielt, die er braucht.

Meine Motivation musste auf jeden Fall von innen kommen. Jedes Mal, wenn ich in den Spiegel sah oder eine alte Hose anzog, in die nun mein ganzer Körper hereinpasste, gab mir das mehr als genug Grund, niemals aufzugeben. Selbst an den schwersten Tagen habe ich den Schmerz immer ausgehalten und mir gesagt: „Harte Arbeit zahlt sich aus.“ Ich erhielt so viele positive Kommentare von Freunden, Familienmitgliedern und Leuten, die mich kaum kannten, und auch dies war eine treibende Kraft hinter meiner Motivation.

Jesse Cooper übertraf im Oktober 2018 seine Ziele. (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jesse Cooper)

Das Danach

Ich erinnere mich, dass ich mir von Anfang an ein Ziel gesetzt hatte, und dieses Ziel bestand darin, bis auf 81 Kilogramm abzunehmen. Aber im Oktober 2018, nachdem ich ein extremes Trainingsprogramm beendet hatte, stieg ich auf die Waage und sie zeigte 77 Kilo an. Ich musste weinen. Ich habe mein Ziel nicht nur erreicht, sondern es sogar übertroffen. Körperlich und emotional war ich überglücklich und stolz darauf, etwas erreicht zu haben, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es schaffen würde. Es ist das beste Gefühl der Welt zu wissen, dass ich bis zum Ende durchgehalten und eine echte Veränderung in meinem Leben erzielt habe.

Mein Leben hat sich komplett verändert. Ich bin glücklicher, gesünder und positiver. Mein Ziel ist es nun, andere zu inspirieren, die mit dem kämpfen, womit ich zu kämpfen hatte, und ihnen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen!

Das Aufrechterhalten

Meine Ernährung und Training sind besser als je zuvor. Ich esse immer noch nach einem ähnlichen Prinzip wie IIFYM, wo ich im Wesentlichen essen kann, was ich will, solange es in meine täglichen Makronährstoffwerte passt. Mein Trainingsplan hat sich am meisten verändert. Ich trainiere nun nach verschiedenen Krafttrainingsprogrammen und konzentriere mich mehr auf den Aufbau schlanker Muskeln und die Perfektionierung meiner Lifting-Form bei gleichzeitiger Maximierung der Körperkraft. Ich mache immer noch jeden Tag Cardioübungen, obwohl ich technisch nicht versuche, abzunehmen. Cardio ist etwas, was ich schon immer genossen habe und es ist gut für die Herz-Kreislauf-Gesundheit.

Heute inspirieren mich am meisten die Rückmeldungen aller Menschen, mit denen ich mich auf Instagram verbinde. Wenn ich positive Nachrichten darüber bekomme, wie inspirierend und unglaublich meine Transformation ist, möchte ich eine bessere Zukunft anstreben. Nichts motiviert mich mehr, als anderen zu helfen, die kämpfen und sich bei mir Rat holen. Das ist etwas, was ich nie erwartet hätte, und es ist ein tolles Gefühl.

Die Gewichtsabnahme von Cooper geht weiter. (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Jesse Cooper)  

Die Probleme

Natürlich mache ich mir Sorgen, dass ich wieder zunehmen könnte. Ich glaube nicht, dass es jemals passieren wird, aber Unsicherheiten gibt es immer wieder mal. Ich halte einfach den Kopf hoch, freue mich auf die Zukunft und konzentriere mich nicht auf all die Probleme, die hinter mir liegen. Ich konzentriere mich auf den Weg, der vor mir liegt.

Ratschlag

Es ist wirklich ganz einfach: zweifle niemals an dir selbst. Wir sind in der Lage, im Leben Großes zu erreichen. Wer Zeit und Mühe investiert, wird Ergebnisse sehen. Wenn man sich immer wieder kleine Ziele setzt, lässt sich auf lange Sicht das Hauptziel erreichen. Bleiben Sie konzentriert und vergessen Sie nie, warum Sie angefangen haben!

Andie Mitchell