Jesy Nelson: Bestürzt über Blackfishing-Vorwürfe

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Jesy Nelson: Bestürzt über Blackfishing-Vorwürfe

Sängerin Jesy Nelson (30) treffen die Vorwürfe, dass sie mit Selbstbräuner und lockigen Haaren sich so stylt, dass alle denken, sie sei schwarz oder habe ein Elternteil mit schwarzer Hautfarbe.

"R&B der 90er Jahre waren die besten musikalischen Jahre"

Nicht nur das: Einige meinen, die Britin würde auch musikalisch mit ihrer neuen Single 'Boyz' in den Gefilden schwarzer Kultur wildern. Auf Instagram verteidigte sich die Künstlerin: "Ich wollte mit dem Video und dem Song keine Personen of Colour beleidigen. Das war halt die Musik, die ich als Jugendliche gehört habe. Das waren auch die Videos, die ich mir angeschaut habe und sie waren die besten." Es sei eher eine Verbeugung gewesen. "R&B der 90er Jahre waren die besten musikalischen Jahre. Ich wollte das feiern." Kommentare in den sozialen Medien lassen den Schluss zu, dass dies nicht alle so sehen, sondern eher glauben, dass es eine Art von 'Blackfishing' ist - wenn weiße Menschen sich so stylen, dass man meinen könne, dass zumindest ein Elternteil eine schwarze Hautfarbe habe.

Jesy Nelson verteidigt ihren Style

Das ehemalige Mitglied von Little Mix verteidigte sich und betonte, dass sie einfach sehr schnell braun und ihre Haare sich kringeln würden. Sie findet es gut, wie sie sich kleide und style und wer das nicht mag, "muss nicht ihr Fan sein". Nachdem sich allerdings die Vorwürfe des Blackfishings häuften, erklärte Jesy Nelson im Interview mit 'Vulture' noch einmal, wie sehr dies sie mitnehme: "Ich nehme diese Kommentare ernst. Ich würde nie etwas bewusst machen, dass meine Herkunft eine Doppeldeutigkeit gibt. Deshalb war ich auch so geschockt, dass man mir das vorwirft."

Bild: Nils Jorgensen/Cover Images

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